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Personalwechsel Nienhaus verlässt Funke Medien Gruppe

Jetzt ist es offiziell: Der Funke-Geschäftsführer Christian Nienhaus und der Medienkonzern gehen schon bald getrennte Wege. Nienhaus' Vertrag soll auf seinen eigenen Wunsch hin nicht verlängert werden.
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Zentrale der Funke Medien Gruppe in Essen: Nienhaus ist bei Funke unter anderem für die Zeitungen zuständig. Quelle: dpa

Zentrale der Funke Medien Gruppe in Essen: Nienhaus ist bei Funke unter anderem für die Zeitungen zuständig.

(Foto: dpa)

Essen Christian Nienhaus (53), einer der drei Geschäftsführer der Funke Mediengruppe („WAZ“, „Gong“), verlässt den Konzern. Sein Vertrag, der noch anderthalb Jahre läuft, werde auf Wunsch von Nienhaus nicht verlängert, teilte Funke am Donnerstag in Essen mit. Im Moment würden Gespräche geführt, ob und wann eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses sinnvoll und möglich sei.

Nienhaus ist bei Funke unter anderem für die Zeitungen zuständig. Die Mediengruppe wird außer ihm von den Geschäftsführern Manfred Braun (61) und Thomas Ziegler (46) geleitet. Nienhaus geht ein halbes Jahr nachdem Funke vom Medienhaus Axel Springer für 920 Millionen Euro mehrere Zeitungen und Zeitschriften gekauft hatte.

Der Deal ist noch nicht komplett vom Bundeskartellamt genehmigt. Die Transaktion bleibe vom Weggang von Nienhaus unberührt, hieß es am Donnerstag in der Funke-Mitteilung.

Zu Spekulationen, Nienhaus habe nicht alle Punkte der Vereinbarung zwischen Funke und Springer mitgetragen, hieß es in der Funke-Mitteilung: „Gemeinsam mit den Geschäftsführern Manfred Braun und Thomas Ziegler hat er die Transaktion erarbeitet, verhandelt und die Zustimmung unserer Gremien eingeholt. Wir danken ihm dafür sehr.“

Erste Hinweise, dass Nienhaus Funke verlassen würde, hatte es am Dienstag gegeben. Das Handelsblatt hatte am Mittwochabend vorab berichtet, Funke trenne sich von Nienhaus. Nienhaus ist auch Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Zeitungsverlegerverbands ZVNRW.

  • dpa
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