Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Planungen für Boulevardzeitung Springer denkt über Franzosen-„Bild“ nach

Der Axel Springer Verlag erwägt einem Zeitungsbericht zufolge die Gründung eines landesweiten Boulevardblatts in Frankreich. Vorbild ist die „Bild“-Zeitung.

HB FRANKFURT. Das Unternehmen sondiere derzeit den Markt im Nachbarland, berichtet die „Financial Times Deutschland“ in ihrer Donnerstagausgabe unter Berufung auf Äußerungen von Konzernchef Mathias Döpfner. Es gebe dort möglicherweise eine Marktlücke für eine „freche Tageszeitung mit Boulevardanstrich“, da der französische Journalismus bisher eher staatstragend sei. Allerdings sei noch eine genaue Marktbeobachtung nötig, bevor die Sache entscheidungsreif sei.

Der Berliner Verlagskonzern will sich nach seinem geplatzten Einstieg bei der Fernsehgruppe Pro Sieben Sat 1 wieder auf das Printgeschäft konzentrieren und vor allem durch Gründungen und Zukäufe im Ausland wachsen. Döpfner hatte auf der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch auf den gelungenen Start der Tageszeitung „Fakt“ in Polen verwiesen. Der Verlag wolle prüfen, ob sich dieser Erfolg in anderen Ländern wiederholen lasse.

Döpfner hielt sich mit Blick auf mögliche Zukäufe alle Optionen offen. Die versuchte Übernahme von Pro Sieben Sat 1 habe gezeigt, wie weit der Verlag dabei gehen könne. „Wir gehen konsequent opportunistisch vor“, erläuterte Döpfner. Er verwies jedoch darauf, dass sich Springer vor allem als europäisches Medienhaus verstehe. Nach den guten Erfahrungen in Osteuropa stünden diese Länder weiter im Vordergrund der Expansionsstrategie. „Aber auch Westeuropa bleibt interessant“, ergänzte Döpfner mit Verweis auf Frankreich und Spanien.

Startseite
Serviceangebote