Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Print-Magazine Kaum noch Lust auf den Playboy

Seite 2 von 2:

Die Auflage der US-Ausgabe ist im vergangenen Jahrzehnt von mehr als drei Millionen Exemplare auf 2,6 Millionen gefallen. Neben wegbrechende Werbeeinnahmen bereiten die vielen kostenlosen Erotikseiten im Internet dem Blatt Probleme. Der Verlag versucht mit Kabelfernsehsendern, Internetfilmen und Mobilfunkangeboten dagegen zu halten. Das hat bisher ähnlich wenig genützt, wie der Versuch, gegen die in den 1990er-Jahren gegründete Konkurrenz von Blättern wie "FHM" oder "Maxim" seine alte Rolle als unumstrittener Marktführer auf dem Männermagazin-Markt wiederzugewinnen.

Analysten fordern schon länger einen Strategieschwenk des Konzerns, etwa einen Gesamtverkauf des Unternehmens oder zumindest eine Abspaltung der Zeitschriftensparte. Kern hatte sich Anfang des Jahres erstmals offen für eine solche Lösung gezeigt.

Der Deutschland-Ableger des Blatts, der in einer Tochter des Focus Magazin Verlags erscheint, ist bisher von den Problemen der Amerikaner nicht betroffen. Die Zusammenarbeit mit der deutschen Ausgabe ist, wie bei den weltweit etwa zwei Dutzend anderen Playboy-Ausgaben auch, über einen Lizenzvertrag geregelt. Rechtlich, finanziell und inhaltlich ist der deutsche Playboy von dem US-Konzern unabhängig.

Allerdings geht auch in Deutschland die Auflage zurück. Die monatliche verkaufte Auflage des "Playboy" lag laut IVW im ersten Quartal dieses Jahres bei etwa 254 000 Stück, ein Minus von gut fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die deutsche Ausgabe erscheint seit dem Jahr 1972.

Die deutsche Ausgabe des Männermagazins "Maxim" erschien im Mai zum letzten Mal. Herausgeber war zuletzt Marquard Media. Der Verlag hatte die Rechte erst 2008 von Axel Springer gekauft.

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote