Print vs. Online Die ausgestopfte Leserin

Hektisch stürzen sich Verlage ins Internet – und missachten ihr Publikum, glaubt Spiegel-Verlag-Gesellschafterin Franziska Augstein. Dabei wollen die Leser vor allem eines: guten Journalismus. Ein Gastbeitrag.
  • Franziska Augstein
Wird das Zeitunglesen ein Fall fürs Museum? Quelle: ap

Wird das Zeitunglesen ein Fall fürs Museum?

(Foto: ap)

FrankfurtLesen und lesen lassen: Jene, die lesen lassen, sind der Meinung, dass jene, die lesen sollen, nicht mehr lesen wollen – und wenn, dann nur auf Smartphones, Tablets und so weiter. Das wirft die Frage auf: Wie ist das Verhältnis zwischen dem gedruckten Journalismus und den Verlagsangeboten im Internet?

Die Autorin dieses Beitrags ist Redakteurin bei der „Süddeutschen Zeitung“ und Gesellschafterin des Spiegel-Verlags. Dieser Text beruht auf einer Rede, die Franziska Augstein Mitte Januar beim Deutschen Medienkongress der Fachzeitung „Horizont“ hielt. Quelle: action press
Franziska Augstein

Die Autorin dieses Beitrags ist Redakteurin bei der „Süddeutschen Zeitung“ und Gesellschafterin des Spiegel-Verlags. Dieser Text beruht auf einer Rede, die Franziska Augstein Mitte Januar beim Deutschen Medienkongress der Fachzeitung „Horizont“ hielt.

(Foto: action press)

Wenn ich die Lage der Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland ironisch, ja sarkastisch beschreibe, tue ich das mit einer Aneinanderreihung und Komprimierung von Zitaten aus der Branche, die aber gar nicht ironisch oder sarkastisch gemeint waren.  

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