Pro Sieben Sat 1 Online-Dating beflügelt den TV-Konzern

Der Medienkonzern Pro Sieben Sat 1 hat im abgelaufenen Quartal Umsatz und Gewinn zweistellig gesteigert und so die Markterwartungen übertroffen. Wachstumsmotor waren vor allem die Dating-Portale Parhsip und Elitepartner.
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Der Medienkonzern erzielt längst mehr Wachstum mit Internetangeboten als mit dem klassischen TV-Geschäft. Quelle: dpa
Pro Sieben Sat 1

Der Medienkonzern erzielt längst mehr Wachstum mit Internetangeboten als mit dem klassischen TV-Geschäft.

(Foto: dpa)

MünchenDie Übernahme der Online-Partnerbörse Parship hat Pro Sieben Sat 1 im ersten Quartal zu unerwartet starkem Wachstum verholfen. Der Umsatz kletterte um 13 Prozent auf 910 Millionen Euro und der Betriebsgewinn um zehn Prozent auf 188 Millionen Euro, wie der Fernsehkonzern am Donnerstag mitteilte.

Branchenexperten hatten lediglich Erlöse von 897 Millionen Euro ein Ergebnis von 185 Millionen Euro erwartet. Den größten Wachstumsbeitrag lieferten nach Konzernangaben die im Herbst übernommenen Kontaktbörsen Parship und Elitepartner.

Was die Deutschen an den Fernseher fesselt
Platz 10: Luther
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Idris Elba konnte als scharfsinniger Detective John Luther so einige Fälle lösen und damit die Fernsehzuschauer überzeugen. Die Serie umfasst vier Staffeln und wurde auf ZDF neo ausgestrahlt. Wissenschaftler von der Universität Münster haben internationale, englischsprachig produzierte Serien untersucht. Die Studie untersucht die Unterschiede zwischen diesem neuen Serientyp und herkömmlich produzierten TV-Serien und analysiert die Gründe, was solche Serien erfolgreich macht.

Quelle: „Das Phänomen neue Drama-Serien“ (Universität Münster), dpa

Platz 9: Suits
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Die Geschichte rund um den charismatischen Anwalt Harvey Spector (Gabriel macht, rechts) den exzentrischen Louis Litt (Rick Hoffman, Mitte) und den hochintelligenten Mike Ross (Patrick J. Adams, links) konnte das Publikum überzeugen. Geplant sind sieben Staffeln und derzeitig wird die sechste in den USA ausgestrahlt. „Fast jeder zweite Deutsche mit Internet-Zugang kennt zumindest einige Vertreter dieses neuartigen Typs TV-Serie“, sagte der Marketingwissenschaftler Thorsten Hennig-Thurau vor der Vorstellung der Studie mit dem Titel „Phänomen Neue Drama-Serien“ bei der internationalen „Big Data, Big Movies“-Konferenz in Potsdam.

Platz 8: Orange is the New Black
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Die Knastserie basiert auf den gleichnamigen Roman von Piper Kerman und erzählte die Geschichte des Gefängnisaufenthalts von Piper Chapman (Taylor Schilling, Foto). Diese rutschte unfreiwillig während ihre Collegezeit in einen Drogenschmuggel- und Geldwäschering und muss zehn Jahre später die Schuld dafür absitzen.

Platz 7: Shameless
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Eine tragische Geschichte mit viel Augenzwinkern: Der alkoholkranke Frank Gallagher (William H. Macy, Mitte) liebt seine Großfamilie, doch neigt auch dazu, sich bis zur Besinnungslosigkeit zu betrinken. So sind die Kinder auf sich allein gestellt, was einige Probleme mit sich bringen kann.

Platz 6: Downtown Abbey
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Die Rückkehr des britischen Kostümdramas: Downtown Abbey erzählt die Geschichte von dem Earl von Grantham Robert Crawley (Hugh Bonneville, Foto). Dieser muss einen Weg finden, sein Erbe nicht einen Fremden zu übergeben. Da er allerdings keinen Sohn hat, könnte sich das schwierig gestalten.

Platz 5: Sherlock
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Conan Arthur Doyles berühmter Detektiv Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch, links) wird zusammen mit seinem Assistenten Dr. John Watson (Martin Freeman, rechts) in die Gegenwart geführt. Dort treffen sie nicht nur auf bekannte Feinde wie Jim Moriarty.

Platz 4: The Walking Dead
7 von 10

Die Zombieserie ums nackte Überleben der letzten Menschen rauscht leider knapp an der Top drei Platzierung vorbei. Sie erzählt nicht nur den Kampf gegen die Untoten, sondern auch gegen andere Gruppen Überlebender und ihre etwas „unüblichen“ sozialen Strukturen.

Während das Internet-Geschäft mit Partnervermittlungen, Reisen und Preisvergleichen seinen Betriebsgewinn um zehn Millionen auf 47 Millionen Euro erhöhte, stieg das Ergebnis der Fernsehsender lediglich um fünf Millionen auf 137 Millionen Euro – vor allem dank kostenpflichtiger Angebote in hoher Auflösung (HD). Die TV-Werbeerlöse stagnierten erwartungsgemäß und dürften nach Einschätzung des Vorstands im Gesamtjahr mit maximal 2,5 statt drei Prozent weniger deutlich zulegen als bisher erwartet.

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