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Professional Products AEG-Mutter Electrolux gliedert Gewinnbringer aus

Mit Profi-Haushaltsgeräten hat Electrolux im letzten Jahr gut 100 Millionen Euro verdient. Die Sparte soll nun in Stockholm an die Börse gehen.
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Die AEG-Mutter trennt sich von einer Sparte. Die Märkte begrüßen den Schritt. Quelle: dpa
Electrolux-Zentrale in Stockholm

Die AEG-Mutter trennt sich von einer Sparte. Die Märkte begrüßen den Schritt.

(Foto: dpa)

StockholmDie AEG-Mutter Electrolux gliedert ihre gewinnträchtige Sparte mit Profi-Haushaltsgeräten an die Aktionäre aus. Der Bereich Professional Products solle in der ersten Jahreshälfte 2020 an der Börse Stockholm notiert werden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Bei den Aktionären kam der Schritt gut an: Die Electrolux-Papiere schnellten um knapp elf Prozent auf ein Neun-Monats-Hoch von 236,70 Kronen nach oben.

Dabei wechselten bis zum Mittag bereits mehr als doppelt so viele Electrolux-Papiere den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag. „Wir sehen das als positiven Schritt, der Wert für die Aktionäre schafft“, schrieben die Experten von JPMorgan. In der bisherigen Unternehmensstruktur sei das Geschäft nicht angemessen bewertet.

Im vergangenen Jahr verdiente die Sparte operativ gut 100 Millionen Euro und kam auf eine Gewinnmarge von 13,1 Prozent - das Gesamtunternehmen schaffte lediglich 5,4 Prozent. Insgesamt lag der Gewinn bei dem Konzern, der unter anderem Haushaltsgeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen der Marken AEG, Frigidaire oder Anova im Angebot hat, bei umgerechnet knapp 190 Millionen Euro und damit etwas niedriger als vor Jahresfrist.

Unter Firmenchef Jonas Samuelson hat das Unternehmen die Effizienz gesteigert und sich von wenig gewinnträchtigen Produkten getrennt. Der Handelskrieg zwischen den USA und China hat jedoch zuletzt die Rohstoffkosten in die Höhe getrieben. Wie auch der US-Rivale Whirlpool hat Electrolux als Reaktion darauf die Preise angehoben - was aber das Geschäft in Nordamerika bremst.

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