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Prognose angehoben US-Geschäft treibt Wachstum der Telekom – die Blitzanalyse

08.11.2018 Update: 08.11.2018 - 07:48 Uhr Kommentieren
Deutsche Telekom wächst in allen Bereichen – die Blitzanalyse Quelle: REUTERS
Telekom-Chef Timotheus Höttges

Der CEO der Deutschen Telekom kann solide Zahlen präsentieren.

(Foto: REUTERS)

Düsseldorf Die Deutsche Telekom hat am Donnerstag ihre Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Die wichtigsten Fakten.

  • Der Umsatz steigt um 4,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum auf 19,1 Milliarden Euro.
  • Das bereinigte Ergebnis (Ebitda) steigt um 8,5 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro.
  • Der bereinigte Konzernüberschuss steigt um 6,2 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.
  • Besonders wegen des starken US-Geschäftes hebt der Konzern seine Gewinnerwartung ans Gesamtjahr das dritte Mal im Jahresverlauf auf 23,6 Milliarden Euro an (ursprünglich: 23,2 Milliarden Euro).

Das fällt positiv auf

Es ist nicht mehr nur die US-Tochter, die das Wachstum im Konzern treibt, sondern auch die anderen Segmente entwickeln sich positiv. „Es geht in allen Bereichen des Konzerns bergauf“, sagte Telekom-Chef Timotheus Höttges laut Mitteilung. „Wir schaffen es deshalb, die Latte wieder ein Stückchen höher zu legen“, begründete Höttges die Anhebung der Prognose.

Im Kernmarkt Deutschland bezifferte der Konzern seinen Umsatz mit 5,4 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte Ebitda stieg um 2,1 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Bei T-Mobile US stieg das um Sondereffekte bereinigte Ebitda sogar um 16,5 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.

Das fällt negativ auf

Der Schuldenstand der Telekom wächst weiter. Alleine zum Ende des dritten Quartals hatte der Dax-Konzern 55,5 Milliarden Euro Verbindlichkeiten in den Büchern stehen. Das entspricht einem Anstieg um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Damit ist der Konzern mit dem 2,4-Fachen des Betriebsgewinns (Ebitda) verschuldet. Das ist zwar 0,1 Punkte geringer als im Vorquartal. Allerdings steht der Konzern nicht nur durch den Netzausbau vor massiven Ausgaben.

Bekommt die Telekom grünes Licht für die Übernahme des Konkurrenten Sprint in den USA, muss sie die Fusion stemmen. Die Transaktion soll über einen 26 Milliarden Dollar schweren Aktientausch abgewickelt. Dazu werden die Kosten für die Zusammenlegung und den weiteren Netzausbau kommen. Die Telekom rechnet mit 15 Milliarden Dollar (rund 13 Milliarden Euro) Integrationskosten für den Zusammenschluss.

Was jetzt wichtig wird

In Deutschland steht der Mobilfunkmarkt vor seinem nächsten Umbruch. Bis zum 26. November will die Bundesnetzagentur die Bedingungen für die Vergabe der Frequenzen für den nächsten Mobilfunkstandard 5G festlegen. Die Auktion soll im kommenden Jahr stattfinden.

Das Bundesfinanzministerium plant mit Einnahmen zwischen vier und fünf Milliarden Euro – Geld, das von der Telekom und den anderen Netzbetreibern Vodafone und Telefónica kommen soll, vielleicht von weiteren Bietern.

Zudem muss die Telekom viel Geld für den Ausbau des Netzes ausgeben. Höttges hatte bereits angekündigt, der Konzern werde sein Investitionsniveau in Deutschland bei etwa 5,5 Milliarden Euro im Jahr halten. Damit sollten bis zum Jahr 2025 insgesamt mehr als 90 Prozent der Fläche Deutschlands und 99 Prozent der Bevölkerung mit 5G versorgt werden.

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