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Projekt fraglich Intel-Chef hält Chipfabrik in Frankfurt Oder für unwahrscheinlich

Der geplanten Chipfabrik in Frankfurt/Oder droht nach den Worten von Intel-Chef Craig Barrett das Aus. „Je länger es dauert, desto unwahrscheinlicher wird eine Realisierung des Projekts“, sagte der Chef des weltgrößten Herstellers von Computerchips dem Handelsblatt.

HB DÜSSELDORF. Intel ist an dem Projekt als Technologielieferant beteiligt. „Im Ernstfall muss Intel 40 Mill. Dollar abschreiben. Das ist nicht schön für uns“, sagte Barrett. Er betonte, die Entscheidung über die Fabrik liege nicht in seinen Händen: „Wir haben sowohl unsere Technologie zur Verfügung gestellt als auch unser Geld einbezahlt. Jetzt müssen andere ihre Aufgaben erfüllen.“

Die Verwirklichung des Projekts mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 1,3 Mrd. Euro ist seit Monaten gefährdet. Finanziers sind neben Intel das Emirat Dubai mit 250 Mill. Euro und das Land Brandenburg mit 38 Mill. Euro. Das Projekt steht und fällt mit einer Bürgschaft des Bundes und des Landes Brandenburg. Nur wenn die öffentliche Hand ihre Bürgschaft freigibt, sind die Banken bereit, Kredite mit einem Volumen von 650 Mill. Euro zu gewähren. Eine Entscheidung von Bund und Land über die Bürgschaft steht jedoch noch aus.

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