Prozess gegen Deutsche Telekom beginnt T-Aktionäre verlangen ihr Geld zurück

Seite 3 von 3:

Was die Börse über den Ausgang des Prozesses in Frankfurt denkt, ist an der Notierung der T-Aktie abzulesen. „Dieses Verfahren ist längst im Kurs eingepreist und ein Nebenkriegsschauplatz“, sagt Tüngler und verweist auf einen ganz anderen Zusammenhang. Das eigentliche Damoklesschwert, das über dem Kurs der T-Aktie schwebt, sei vielmehr das Aktienpaket des Bundes. Und der will sich bekanntlich wegen der klammen Haushaltslage schon bald davon trennen.

Der Telekom-Prozess in Zahlen

Mit 2128 Klagen von 14 447 einzelnen Aktionären sprengt der Zivil-Prozess gegen die Deutsche Telekom AG vor dem Frankfurter Landgericht alle bislang gekannten Dimensionen deutscher Wirtschaftsprozesse. Sie werden von 754 Anwälten vertreten. Der geschätzte Gesamtstreitwert von 100 Mill. € ist hingegen nach Juristeneinschätzung nicht rekordverdächtig. Bei der Öffentlichen Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle (ÖRA) der Hansestadt Hamburg hatten rund 15000 Anleger Güteanträge gestellt, von denen bereits über 3000 gescheitert sind. Bei der Masse der Fälle geht es um Summen um die 3500 €, einzelne Anleger haben aber auch mehr als 60 000 € verloren.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%