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Quartalsbericht HP-Chefin warnt vor weiteren Qualen

Hewlett Packard hat einen Quartalsverlust von knapp neun Milliarden Dollar erlitten. Die neue Chefin Meg Whitman zeigt sich entschlossen, den Turnaround zu schaffen. Doch das nächste Problem zeichnet sich bereits ab.
23.08.2012 - 06:24 Uhr 2 Kommentare
HP hat fast neun Milliarden Dollar Verlust im Quartal gemacht. Quelle: dapd

HP hat fast neun Milliarden Dollar Verlust im Quartal gemacht.

(Foto: dapd)

San Francisco Meg Whitman holt die Leichen aus dem Keller. Das Ergebnis des Großreinemachens bei Hewlett Packard ist ein Quartalsverlust von heftigen 8,9 Milliarden Dollar. Der Löwenanteil entfällt dabei auf eine Abschreibung von über acht Milliarden auf die 2008er Akquisition EDS. Ohne diese Sonderbelastungen lag das Ergebnis mit Plus zwei Milliarden Dollar sogar einen Tick besser als von Analysten erwartet.

Aber noch ist nichts gewonnen. Das nächste Problem droht bereits am Horizont. Die Mega-Akquisition der britischen Softwarefirma Autonomy für zehn Milliarden Dollar entwickelt sich ebenfalls schlechter als erwartet. „HP ist immer noch im Frühstadium eines jahrelangen Turnarounds“, stellt die CEO klar. „Aber trotz allen Gegenwinds haben wir wichtige Fortschritte erzielt.“

„Autonomy braucht noch eine Menge an Aufmerksamkeit“, so die frühere Ebay-Chefin und jetzige HP-CEO Whitman im Analystengespräch anlässlich der Zahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2012, das im Juli zu Ende gegangen ist. „Wir arbeiten aggressiv an diesem Thema.“ Die Softwarefirma für die Analyse großer Datenmengen ist ein Überbleibsel ihres Vorgängers Léo Apotheker, der HP in eine Softwarefirma umwandeln und das PC-Geschäft abstoßen wollte.

Apotheker ist längst Geschichte, aber die Probleme sind alle noch da. Die Softwaresparte, zu der Autonomy gehört, zeigt mit 973 Millionen Dollar Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal 2012 kein Wachstum, gegenüber dem Vorjahr sind es plus 18 Prozent. Der Betriebsgewinn mit 175 Millionen Dollar liegt nur enttäuschende 9,3 Prozent über Vorjahr.

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    Noch geht die Wette auf die rettende Zukunft als Softwarefirma also nicht auf. Die Hauptlast tragen immer noch die traditionellen Bereiche PC und Drucker, die mittlerweile in einer Sparte, „Personal Systems Group“, zusammengefasst sind. Dort sank der Umsatz um zehn Prozent unter Vorjahr, der Laptop-Umsatz alleine ging sogar um 13 Prozent zurück. Hier macht sich die zunehmende Konkurrenz durch Tablets wie Apples iPad bemerkbar. „Wir befinden uns mit einigen Konkurrenten in einem scharfen Kampf um Marktanteile“, so Whitman, „und wir sind fest entschlossen, zu gewinnen“.

    Kostensenkungen machen sich bemerkbar
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    2 Kommentare zu "Quartalsbericht: HP-Chefin warnt vor weiteren Qualen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Server und Storage sind einfach genial. Was man gegen die Drucker von HP sagen kann verstehe ich auch nicht.

    • Die Qualität der Hardware ist einfach mies. Ich habe trotz Garantie lieber bei einem Mitbewerber neu gekauft.

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