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Quartalszahlen Deutsche Telekom erhöht Prognose wegen starken US-Geschäfts – die Blitzanalyse

Die Deutsche Telekom bekommt den starken Euro zu spüren, kann jedoch wegen des guten Deutschland-Geschäfts und der US-Tochter die Gewinnerwartungen erhöhen.
09.08.2018 Update: 09.08.2018 - 08:24 Uhr Kommentieren
Deutsche Telekom hebt Gewinnerwartungen für Gesamtjahr leicht an Quelle: dpa
Sonnige Aussichten

Die Deutsche Telekom rechnet für 2018 mit einem bereinigten Betriebsergebnis (Ebitda) von 23,4 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)

Bonn Die Deutsche Telekom hat am Donnerstag ihre Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Die wichtigsten Fakten.

  • Der Umsatz sinkt wegen des starken Euros um 2,8 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro.
  • Das bereinigte Ergebnis (Ebitda) ging um 0,3 Prozent leicht zurück auf 5,9 Milliarden Euro.
  • Besonders wegen des starken US-Geschäftes hob der Konzern seine Gewinnerwartung ans Gesamtjahr um 100 Millionen Euro auf 23,4 Milliarden Euro an (Vorjahr: 22,2 Milliarden Euro).

Das fällt positiv auf

Das Geschäft in den USA ist und bleibt Wachstumstreiber für den Konzern. Aber auch im Heimatmarkt Deutschland kann die Telekom solide Zahlen präsentieren.

Zwar ging der Umsatz leicht um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 5,3 Milliarden Euro zurück, dafür arbeitet das Unternehmen aber profitabler. Die bereinigte Ebitda-Marge stieg um 1,1 Prozentpunkte auf nun 39,9 Prozent, was im Branchendurchschnitt ein guter Wert ist. Zudem steigt in Deutschland die Zahl der Vertragskunden im Mobilfunk um 2,7 Prozent auf rund 43 Millionen.

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    Unter dem Strich ging der Konzernüberschuss zwar um 43,4 Prozent auf 495 Millionen Euro zurück. Grund dafür war vor allen Dingen der Abschluss des jahreslangen Rechtsstreits mit dem Bund um das Mautsystem Toll Collect. Die Telekom musste zwar 550 Millionen Euro zahlen, damit ist das Kapitel aber abgeschlossen. Bereinigt um Sondereinflüsse hätte der Konzernüberschuss aber bei 1,2 Milliarden Euro gelegen und damit 3,3 Prozent höher als im Vorjahresquartal.

    Das fällt negativ auf

    Die Abhängigkeit von den USA schlägt voll auf die Quartalszahlen durch. Denn aufgrund des starken Euros musste die Telekom einen negativen Wechselkurseffekt von rund zehn Prozent ansetzen. Wie stark sich das auswirkt, zeigt sich etwa beim Umsatz.

    Während der Gesamtumsatz um 2,8 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro sank, wäre er organisch – also ohne die Wechselkurseffekte – um 1,3 Prozent gestiegen, das bereinigte Ebitda sogar um 5,9 Prozent.

    Die Tochter T-Systems kann zwar einen Großauftrag der Sparda Gruppe bekanntgeben. Der Auftragseingang liegt mit 1,8 Milliarden Euro sogar um 42,2 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals. Aber die geplanten Umbaumaßnahmen stehen erst ganz am Anfang.

    Was jetzt passiert

    In den USA beschäftigen sich die Wettbewerbsbehörden mit der von T-Mobile US geplanten Übernahme des Konkurrenten Sprint. Geht der Deal durch, erhofft sich die Telekom starke Wachstumsimpulse. Dafür soll die Fusion allerdings auch 26 Milliarden Dollar kosten.

    Zudem steht der Telekom in Deutschland im Herbst die heiße Phase des Umbaus bei T-Systems bevor. Die Gewerkschaft hatte bereits Widerstände gegen den geplanten Abbau von 6000 Stellen in Deutschland angekündigt. Noch bis Ende dieses Jahres sollen 2000 Stellen in Deutschland gestrichen werden.

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