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Ralph Dommermuth United-Internet-Chef für viertes Mobilfunknetz in Deutschland

United-Internet-Chef Dommermuth fordert die Politik auf, sich für ein viertes Mobilfunknetz in Deutschland auszusprechen. Dafür brauche es Roaming.
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Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender der United Internet AG, fordert, dass bei der Neuvergabe von Mobilfunkkapazitäten nationale Roaming-Regeln eingeführt werden. Quelle: dpa
Ralph Dommermuth

Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender der United Internet AG, fordert, dass bei der Neuvergabe von Mobilfunkkapazitäten nationale Roaming-Regeln eingeführt werden.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Chef des Telekommunikationsunternehmens United Internet hat sich für ein viertes deutsches Mobilfunknetz ausgesprochen. Dafür solle sich die Politik entscheiden, um den Wettbewerb zu stärken, sagte Ralph Dommermuth der Zeitung „Die Welt“. Bisher betreiben Deutsche Telekom, die britische Vodafone und die spanische Telefonica in Deutschland Handynetze mit eigenen Funkstationen. Alle anderen Anbieter, darunter auch die Marken von United Internet, verkaufen Kapazitäten dieser drei Netze weiter. Die Bundesnetzagentur will noch in diesem Jahr die Frequenzen für die nächste Generation der Mobilfunktechnologie („G5“) vergeben. Die Auktion ist für den Herbst anvisiert.

Dommermuth forderte, bei der Neuvergabe müssten die Netzbetreiber verpflichtet werden, Kunden der Konkurrenz gegen Bezahlung über ihre Netze telefonieren zu lassen. „Gäbe es eine solche nationale Roaming-Verpflichtung, würde ich mir das Thema ansehen. Ohne Roaming wird es in Deutschland kein viertes Netz geben“, sagte er.

Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter sagte der Zeitung, er lehne eine solche Roaming-Verpflichtung zugunsten eines neu hinzukommenden Netzbetreibers ab. „Dann wird man vier schlechte Netze haben“, sagte er. Mit drei Infrastruktur-Anbietern gebe es genug Konkurrenz: „Man sieht ja, wie die Fetzen fliegen.“

  • rtr
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2 Kommentare zu "Ralph Dommermuth: United-Internet-Chef für viertes Mobilfunknetz in Deutschland"

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  • Die Forderung von United Internet für ein viertes Mobilfunknetz zeigt das ganze Elend von 1&1.
    Von den gut ausgebauten LTE Netzen der Telekom und Vodafon ausgesperrt ist die Firma nicht zukunfsfähig im Mobilfunk.
    Auf das Telefonika Netz hat 1&1 mit dem Drillisch Deal zwar gesicherten Zugriff aber es ist schlecht ausgebaut. Kunden mit laufzeitverträgen wollen aber Netz überall. O2 steht angeblich zum Verkauf da Telefonika den Ausbau nicht bezahlen will oder kann.
    !&1 hat abgewunken da O2 15MRD an der Börse kostet. und der gleiche Betrag für den LTE Ausbau noch einmal mindestes fällig wird.

    Warum also ein 4tes Netz als Medienaufschlag. Der Grund liegt in einem Nebensatz nämlich den regulierten Zwangsroamingzugriff auf die bestehenden Netze.

    Das ist wie im Festnetz wo man als Telekom Reseller auskömmlich lebt sowas stellt man sich auch im Mobilfunk vor. Dann kann der eigene Netzausbau aus den Resellergewinnen finanziert werden.

    Für die Kunden eine schöne Vorstellung denn dann wird auch im Mobilfunk über die Preise und nicht über die Netzqualität konkuriert. Ein Alptraum für Telekom und Vodafon.

  • Die Forderung von United Internet für ein viertes Mobilfunknetz zeigt das ganze Elend von 1&1.
    Von den gut ausgebauten LTE Netzen der Telekom und Vodafon ausgesperrt ist die Firma nicht zukunfsfähig im Mobilfunk.
    Auf das Telefonika Netz hat 1&1 mit dem Drillisch Deal zwar gesicherten Zugriff aber es ist schlecht ausgebaut. Kunden mit laufzeitverträgen wollen aber Netz überall. O2 steht angeblich zum Verkauf da Telefonika den Ausbau nicht bezahlen will oder kann.
    !&1 hat abgewunken da O2 15MRD an der Börse kostet. und der gleiche Betrag für den LTE Ausbau noch einmal mindestes fällig wird.

    Warum also ein 4tes Netz als Medienaufschlag. Der Grund liegt in einem Nebensatz nämlich den regulierten Zwangsroamingzugriff auf die bestehenden Netze.

    Das ist wie im Festnetz wo man als Telekom Reseller auskömmlich lebt sowas stellt man sich auch im Mobilfunk vor. Dann kann der eigene Netzausbau aus den Resellergewinnen finanziert werden.

    Für die Kunden eine schöne Vorstellung denn dann wird auch im Mobilfunk über die Preise und nicht über die Netzqualität konkuriert. Ein Alptraum für Telekom und Vodafon.

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