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Rechte-Streit Popstar mit Misstönen: Warum Taylor Swift die US-Beteiligungsgesellschaft Carlyle zur Hilfe ruft

Die Sängerin kämpft gegen den Talentmanager Scooter Braun um die Rechte an sechs Alben. Nun wendet sie sich an die Private-Equity-Firma Carlyle.
18.11.2019 - 17:47 Uhr Kommentieren
Der amerikanische Popstar hat Probleme mit seinen Songrechten. Quelle: Visual China Group/Getty Images
Taylor Swift

Der amerikanische Popstar hat Probleme mit seinen Songrechten.

(Foto: Visual China Group/Getty Images)

New York Taylor Swift lässt nicht locker. Schon seit Monaten streitet sich der Popstar mit dem Talentmanager Scooter Braun. Der hat ihr altes Musiklabel Big Machine übernommen und damit auch die Rechte an Swifts ersten sechs Alben. Nun hat die 29-Jährige einen neuen Angriff gestartet: Braun verbiete ihr, alte Songs bei den American Music Awards Ende November zu spielen, bei dem sie zur „Künstlerin der Dekade“ gekürt wird.

Auch in einer Doku des Streamingdienstes Netflix dürften ihre alten Songs nicht gespielt werden, erklärt Swift. Sie wandte sich nun via Twitter an die Private-Equity-Firma Carlyle, die Braun bei der 300-Millionen-Dollar-Übernahme unterstützt hat und an dessen Firma Ithaca Holdings beteiligt ist.

„Ich weiß nicht, was ich sonst tun soll“, schrieb die Sängerin, die mit Songs wie „Shake It Off“ und „I Knew You Were Trouble“ weltweit erfolgreich ist. Big Machine weist die Vorwürfe zurück. Das Label fordert jedoch Zahlungen in Millionenhöhe von Swift.

Das wiederum weist Swift zurück und fordert ihrerseits Millionen an Lizenzgebühren. Carlyle äußerte sich bislang nicht zu dem Fall, der sogar politische Dimensionen angenommen hat: Unterstützung bekommt Swift von der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren. Sie kritisiert den wachsenden Einfluss von Private-Equity-Firmen – und will die Branche stärker regulieren.

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