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Rekord bei den Abonnenten New York Times knackt Millionenmarke bei Digital-Abos

Seit mehr als 150 Jahren verkauft die New York Times gedruckte Zeitungen – und inzwischen auch digitale. Deren Abonnenten wachsen stetig: Ende Juli hat die „Times“ die magische Zahl von einer Million Abonnenten geknackt.
06.08.2015 - 18:25 Uhr Kommentieren
Seit 1851 verkauft die New York Times gedruckte Zeitungen – nun wurde zum ersten Mal die Millionenmarke bei den Digitalabos geknackt. Quelle: Reuters
Traditionskonzern

Seit 1851 verkauft die New York Times gedruckte Zeitungen – nun wurde zum ersten Mal die Millionenmarke bei den Digitalabos geknackt.

(Foto: Reuters)

New York Die „New York Times“ hat erstmals mehr als eine Million Abonnenten, die ausschließlich die Internetausgabe beziehen. Ende Juli sei die Marke überschritten worden, teilte die New York Times Company, der Verlag hinter der traditionsreichen Tageszeitung, am Donnerstag mit.

Vorstandschef Mark Thompson sprach von einem „Meilenstein“. 2011 hatte das Blatt den Online-Auftritt auf ein Bezahlmodell umgestellt. Die parallel veröffentlichten Finanzergebnisse des Verlags für das zweite Quartal fielen besser aus als von Analysten erwartet.

Der Gewinn stieg um knapp 79 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert auf 16,4 Millionen Dollar (gut 15 Mio Euro). Im Vorquartal war noch ein Verlust von 14,3 Millionen Dollar angefallen. Der Umsatz sank allerdings um 1,5 Prozent auf 382,9 Millionen Dollar.

Wie viele Wettbewerber in der Medienbranche kämpft die Zeitung mit schrumpfenden Anzeigenerlösen. Insgesamt gingen die Werbeeinnahmen zuletzt um 5,5 Prozent auf 148,6 Millionen Dollar zurück. Zwar legte das Digitalgeschäft um 14,2 Prozent zu. Das reichte aber nicht, um ein Minus von 12,8 Prozent im Printbereich auszugleichen.

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    Das sind die Giganten der Medienwelt
    Gute Unterhaltung aus den USA?
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    Fernsehsender, Zeitungen, Kinostudios – und zunehmend Online-Dienste: Medien sind ein Milliardengeschäft – im Foto eine Szene aus „The Late Show“ mit David Letterman (rechts) und US-Präsident Barack Obama (links) zu Gast. Auf Basis der Erlöse des Jahres 2014 hat das Berliner Institut für Medien- und Kommunikationspolitik unter Leitung des Medienwissenschaftlers Lutz Hachmeister ein Ranking der 100 größten Medienunternehmen der Welt erstellt. Wir zeigen die Top 10.

    (Foto: ap)
    Platz 10: Apple
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    Erstmals ist Apple in den Top Ten der weltgrößten Medienunternehmen. Möglich macht das eine Änderung der Systematik der Rangliste: Grundlage für die Einordnung in das Ranking waren ausschließlich die Erlöse der Abteilung iTunes, Software & Services, die bei 13,6 Milliarden Euro lagen. Bisher wurde Apple in der Liste nicht berücksichtigt.

    (Foto: Reuters)
    Platz 9: Bertelsmann
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    Einziges europäisches Medienunterhemen in den Top Ten ist Bertelsmann mit einem Umsatz von 16,7 Milliarden Euro. Wichtigste Erlösquelle ist die TV-Holding RTL Group. Aber den Konzern zieht es zunehmend in medienfremde Gefilde. So soll das Geschäft mit der Bildung zu einer neuen Unternehmenssäule ausgebaut werden.

    (Foto: Reuters)
    Platz 8: Sony
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    Mit einem Medienumsatz von 17,8 Milliarden Euro ist Sony abermals das größte nichtamerikanische Medienunternehmen der Welt. Im Gesamtkonzern des japanischen Unterhaltungselektronikriesen, zu dem das Hollywood-Studio Sony Pictures Entertainment, der Musik-Major Sony Music Entertainment sowie eine erfolgreiche Games-Sparte gehört, gewinnen Medienerlöse zunehmend an Gewicht.

    (Foto: dpa)
    Platz 7: Time Warner
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    Time Warner, das einst größte Medienunternehmen der Welt, ist das Resultat mehrerer Fusionen. Zu ihm gehören das Hollywoodstudio Warner Bros. (Tom Hardy in Mad Max: Fury Road), das Verlagshaus Time Inc., die Filmproduktion New Line Cinema, der Pay-FV-Sender HBO und die TV-Holding Turner Broadcasting Systems. Das Medienhaus erlöste zuletzt 20,6 Milliarden Euro.

    (Foto: ap)
    Platz 6: Viacom
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    Viacom CBS, das auf einen Umsatz von 20,8 Milliarden Euro kommt, besteht aus zwei börsennotierten Gesellschaften, die beide von der Holding National Amusements Inc. des Firmenpatriarchen Sumner Redstone kontrolliert werden. Zu Viacom gehören die TV-Sender MTV und Nickelodeon sowie das Hollywoodstudio Paramount, zu CBS das Free-TV-Geschäft um das gleichnamige landesweite TV-Network, die TV-Produktion sowie Verlage und Außenwerbung.

    (Foto: ap)
    Platz 5: DirecTV
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    Mit einem Umsatz von 24,3 Milliarden Euro ist DirectTV der führende amerikanische Anbieter für Satelliten-Pay-TV. Das Telekommunikationsunternehmen AT&T will DirectTV für 48 Milliarden Dollar übernehmen. Dem Deal, gegen den die Video-Onlineplattform Netflix klagt, muss noch die amerikanische Kontrollbehörde FCC zustimmen.

    (Foto: Reuters)
    • dpa
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