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Rocket Internet Samwers Rendezvous mit der Realität

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Wenigstens Hello Fresh hält seine Bewertung
Die zehn größten Onlinehändler in Deutschland
Platz 10: Apple.com/de
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Im Smartphone-Geschäft top, im Internethandel flop? Nicht ganz, allerdings landet Apple nur auf dem zehnten Platz im Ranking der größten Onlineshops in Deutschland. Das wertvollste Unternehmen der Welt aus Kalifornien macht im deutschen E-Commerce 2015 einen Umsatz von „nur“ 370 Millionen Euro.

Quelle: EHI Retail Institute

(Foto: AP)
Platz 9: Alternate.de
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Dieser Onlineshop ist hauptsächlich im Elektronikgeschäft tätig. Der Versandhändler für Hardware liegt, wie im Vorjahr, auf dem neunten Platz. Der deutschlandweite Umsatz lag 2015 bei 377 Millionen Euro.

(Foto: screenshot)
Platz 8: Conrad.de
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Mit einem Umsatz von 433 Millionen Euro liegt der Elektronikversandhändler Conrad auch 2015 wieder auf dem achten Platz des Rankings. Das Unternehmen aus dem bayerischen Hirschau betreibt neben dem Onlineshop 25 Filialen in Deutschland.

(Foto: screenshot)
Platz 7: Tchibo.de
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Das Internet-Geschäft von Tchibo läuft, dennoch verliert der Onlineshop einen Platz zum Vorjahr: 2015 erwirtschaftete Tchibo.de mit Kaffeeprodukten, Kleidung und Möbeln einen Umsatz in Höhe von 450 Millionen Euro und belegt damit den siebten Platz.

(Foto: dpa)
Platz 6: Bonprix.de
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Die Otto-Tochter Bonprix wirbt mit günstigen Preisen für Damen-, Herren und Kindermode. Im Vergleich zum Vorjahr kann sich der Onlineshop um einen Platz verbessern und klettert 2015 auf Rang sechs – mit einem Umsatz in Höhe von 485 Millionen Euro.

(Foto: screenshot)
Platz 5: Cyberport.de
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Cyberport ist auf Wachstumskurs. Nicht nur der stationäre Handel, auch das Online-Geschäft entwickelt sich positiv. Mit einem Umsatz in Höhe von 491 Millionen Euro in Deutschland konnte der Elektrohändler 2015 den fünften Rang, den er schon im Vorjahr belegte, verteidigen.

(Foto: Imago)
Platz 4: Notebooksbilliger.de
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Seit zwölf Jahren macht der Online-Händler Notebooksbilliger.de anderen Elektronikhändlern mit besonders günstigen Angeboten Konkurrenz – und das erfolgreich. Das Portal für Unterhaltungselektronik, Computer, Handys und Zubehör landet wie im Vorjahr auf Platz vier mit einem Umsatz von 611 Millionen Euro.

(Foto: screenshot)

Immerhin konnte die Global Fashion Group ihren Umsatz im ersten Halbjahr um 34 Prozent auf 456 Millionen Euro steigern. Dafür, dass das Wachstum nicht länger nur mit horrenden Ausgaben für Werbung finanziert wird, spricht, dass im Ergebnis (Ebitda) nur noch ein Minus von 67 Millionen steht – statt 120 Millionen wie im Vorjahreszeitraum. Namshi, der Zalando-Klon im mittleren Osten, arbeitete bereits profitabel. „Jedes einzelne Unternehmen hat seine Ebitda-Marge deutlich verbessert“, sagte Finanzchef Kimpel.

Als Erfolgsmeldung im Rocket-Kosmos kann auch gelten, dass der Kochboxenversender Hello Fresh bei einer bislang nicht veröffentlichten Finanzierungsrunde im April seine bisherige Bewertung von 2,6 Milliarden Euro hielt. Rund 91 Millionen Euro besorgte sich das Unternehmen dabei, wie Finanzchef Christian Gärtner dem Handelsblatt bestätigte. 21,4 Millionen Euro steuerten die Altinvestoren wie Rocket oder die schottische Investmentgesellschaft Baillie Gifford als Eigenkapital bei, 70 Millionen bekam HelloFresh als Kreditrahmen – davon 20 Millionen von der niederländischen Rabobank, 50 Millionen vom Mehrheitseigner Rocket Internet. Von Rockets Kreditlinie wurde laut Gärtners Aussage bislang die Hälfte gezogen.

Deshalb hatte Hello Fresh, das in den USA und Europa vorportionierte Mahlzeiten zum Selberkochen verschickt, trotz eines auf 46 Millionen Euro gestiegenen Halbjahresverlustes zum Ende des zweiten Quartals mehr als 132 Millionen  Euro auf dem Konto. Seine Ebitda-Marge verbesserte Hello Fresh leicht von – 19 auf –16 Prozent, das bislang rasante Wachstum der Firma hat sich zuletzt aber erheblich verlangsamt: Der Quartalsumsatz stieg zwischen April und Juni nur noch um 8,7 auf 150,1 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum war der Umsatz von Hello Fresh von deutlich niedrigerem Niveau noch um mehr als 20 Millionen Euro gewachsen.

Die Losung für 2017 werde ebenfalls „Die Verbesserung der Profitabilität“ bleiben, sagte Kimpel. Drei seiner Unternehmen sollen bis Ende des kommenden Jahres die Gewinnschwelle überschreiten. Und wenigstens dieses Versprechen will Rocket wirklich einhalten.

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4 Kommentare zu "Rocket Internet: Samwers Rendezvous mit der Realität"

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  • Rocket Internet, ein schöner Name und so voller Verheißung ans Nirvana.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette

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