Rote Zahlen im TV-Segment Sony-Chef hält tiefe Einschnitte für denkbar

Der Sony-Chef Kazou Hirai schließt nicht aus, dass er Geschäftsbereiche seiner Firma schließen könnte. Der Elektronik-Markt sei hart umkämpft und der Konzern müsse sich anpassen.
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Sony-Chef Kazuo Hirai: „Der Verkauf, das Schließen eines Geschäftsbereichs sind Optionen in jedem Geschäft.“ Quelle: ap
Kazuo Hirai

Sony-Chef Kazuo Hirai: „Der Verkauf, das Schließen eines Geschäftsbereichs sind Optionen in jedem Geschäft.“

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BerlinSony-Chef Kazuo Hirai geht von weiteren Umbaumaßnahmen innerhalb des japanischen Elektronik-Konzerns aus. „Vor dem Hintergrund, wie umkämpft dieser Markt ist und wie schnell er sich ändert, müssen wir uns anpassen.“ Dies gelte sowohl für den Mobilbereich mit Smartphones als auch das TV-Geschäft, sagte Hirai der „Welt am Sonntag“. Dabei seien auch tiefe Einschnitte denkbar. „Der Verkauf, das Schließen eines Geschäftsbereichs oder die Zusammenarbeit mit anderen Herstellern sind Optionen in jedem Geschäft.“

Das TV-Segment schreibt seit langem rote Zahlen, könnte aber im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 die Gewinnschwelle erreicht haben. Zahlen werden erst im April erwartet. Es sei möglich, dass Sony hier aus den Verlusten herausgekommen sei, so Hirai.

Das Geschäft bleibe dennoch herausfordernd. „Das ist kein Spaziergang. Wenn wir nun profitabel sind, ist das keine Garantie, dass im nächsten Jahr auch so ist.“

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