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RTL Group Digitalgeschäft wird für TV-Konzern immer wichtiger

Es läuft prächtig für RTL: Der TV-Konzern kann bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen der Aktionäre sogar übertreffen, die Dividende bleibt stabil. Das Digitalgeschäft trägt erstmals mehr als zehn Prozent zum Umsatz bei.
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Der TV-Konzern legt bei Umsatz und Gewinn weiter kräftig zu. Quelle: dpa
RTL Group

Der TV-Konzern legt bei Umsatz und Gewinn weiter kräftig zu.

(Foto: dpa)

KölnDank florierender Fernsehsender in Deutschland und boomender Digitalgeschäfte hat der europäische TV-Konzern RTL seinen Betriebsgewinn stärker gesteigert als angekündigt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) legte im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu, wie die RTL Group am Donnerstag mitteilte. In Aussicht gestellt hatte der Vorstand lediglich ein Plus von maximal 2,5 Prozent.

Der Umsatz wuchs prozentual ähnlich stark wie das Ergebnis auf 6,2 Milliarden Euro. Die Aktionäre, darunter der Medienkonzern Bertelsmann als Haupteigner, sollen wie im Vorjahr vier Euro Dividende erhalten – einschließlich der bereits gezahlten Zwischendividende von einem Euro. Diese Zahlen entsprechen den Erwartungen von Branchenexperten.

Was die Deutschen an den Fernseher fesselt
Platz 10: Luther
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Idris Elba konnte als scharfsinniger Detective John Luther so einige Fälle lösen und damit die Fernsehzuschauer überzeugen. Die Serie umfasst vier Staffeln und wurde auf ZDF neo ausgestrahlt. Wissenschaftler von der Universität Münster haben internationale, englischsprachig produzierte Serien untersucht. Die Studie untersucht die Unterschiede zwischen diesem neuen Serientyp und herkömmlich produzierten TV-Serien und analysiert die Gründe, was solche Serien erfolgreich macht.

Quelle: „Das Phänomen neue Drama-Serien“ (Universität Münster), dpa

Platz 9: Suits
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Die Geschichte rund um den charismatischen Anwalt Harvey Spector (Gabriel macht, rechts) den exzentrischen Louis Litt (Rick Hoffman, Mitte) und den hochintelligenten Mike Ross (Patrick J. Adams, links) konnte das Publikum überzeugen. Geplant sind sieben Staffeln und derzeitig wird die sechste in den USA ausgestrahlt. „Fast jeder zweite Deutsche mit Internet-Zugang kennt zumindest einige Vertreter dieses neuartigen Typs TV-Serie“, sagte der Marketingwissenschaftler Thorsten Hennig-Thurau vor der Vorstellung der Studie mit dem Titel „Phänomen Neue Drama-Serien“ bei der internationalen „Big Data, Big Movies“-Konferenz in Potsdam.

Platz 8: Orange is the New Black
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Die Knastserie basiert auf den gleichnamigen Roman von Piper Kerman und erzählte die Geschichte des Gefängnisaufenthalts von Piper Chapman (Taylor Schilling, Foto). Diese rutschte unfreiwillig während ihre Collegezeit in einen Drogenschmuggel- und Geldwäschering und muss zehn Jahre später die Schuld dafür absitzen.

Platz 7: Shameless
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Eine tragische Geschichte mit viel Augenzwinkern: Der alkoholkranke Frank Gallagher (William H. Macy, Mitte) liebt seine Großfamilie, doch neigt auch dazu, sich bis zur Besinnungslosigkeit zu betrinken. So sind die Kinder auf sich allein gestellt, was einige Probleme mit sich bringen kann.

Platz 6: Downtown Abbey
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Die Rückkehr des britischen Kostümdramas: Downtown Abbey erzählt die Geschichte von dem Earl von Grantham Robert Crawley (Hugh Bonneville, Foto). Dieser muss einen Weg finden, sein Erbe nicht einen Fremden zu übergeben. Da er allerdings keinen Sohn hat, könnte sich das schwierig gestalten.

Platz 5: Sherlock
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Conan Arthur Doyles berühmter Detektiv Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch, links) wird zusammen mit seinem Assistenten Dr. John Watson (Martin Freeman, rechts) in die Gegenwart geführt. Dort treffen sie nicht nur auf bekannte Feinde wie Jim Moriarty.

Platz 4: The Walking Dead
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Die Zombieserie ums nackte Überleben der letzten Menschen rauscht leider knapp an der Top drei Platzierung vorbei. Sie erzählt nicht nur den Kampf gegen die Untoten, sondern auch gegen andere Gruppen Überlebender und ihre etwas „unüblichen“ sozialen Strukturen.

RTL hatte am Mittwoch überraschend angekündigt, dass RTL-Deutschland-Chefin Anke Schäferkordt sich aus dem europäischen Konzernvorstand zurückzieht.

Der Umsatz durch das Digitalgeschäft kletterte um 31,9 Prozent auf 670 Millionen Euro. Damit steuerte das Segment mit Youtube-Kanälen und Werbung im Internet erstmals mehr als 10 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Unter dem Strich fiel der Gewinn bei Europas größter werbefinanzierten Sendergruppe allerdings mit 720 Millionen Euro um fast 9 Prozent niedriger aus als im Vorjahr. Als Grund gab RTL höhere Steuerzahlungen an.

  • rtr
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