Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Rückkehr ins deutsche Pay-TV Murdoch entdeckt Premiere wieder

Seite 2 von 2:

Murdoch wird bei Premiere eine aktive Rolle spielen. "Das ist keine finanzstrategische Beteiligung", sagte ein Premiere -Insider zu den Absichten des Unternehmers. Das Management in München erwartet, dass sich Murdoch operativ einbringen wird. "Sein Einstieg ist bei uns sehr positiv aufgenommen worden", berichtete ein Manager.

Die Konzernführung fühlt sich durch den neuen Großaktionär für die harten Verhandlungen um die Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga gestärkt. Im Frühjahr sollen die Rechtepakete ausgeschrieben werden. Bei Premiere stellt sich der Vorstand auf harte Verhandlungen mit Kirch und seinem Vize Dieter Hahn ein. Kirch hatte überraschend im Herbst die Rechte des Bundesliga ab 2009 erworben.

Ob der Einstieg von Murdoch zu einem Wechsel im Vorstand führen wird, ist offen. Unternehmensinsider berichten, dass der Programmvorstand Hans Seger unter großem Druck steht. Der langjährige Programmexperte hat aus Sicht seiner Kritiker zu lange auf Sport und Hollywood gesetzt. Zuletzt hatte Seger angekündigt, durch Eigenproduktionen das Profil von Premiere schärfen zu wollen.

Der Kabelkonzern Unitymedia, der seinen Anteil über einen Treuhänder, die Schweizer Privatbank Pictet & Cie, an Murdoch verkaufte, zeigte sich gestern begeistert. "Durch den Verkauf wird am Ende unseres Engagements bei Arena ein positives Netto-Ergebnis stehen", sagte Vorstandschef Parm Sandhu , der im April die Jahresbilanz vorlegen wird, dem Handelsblatt. Deutschlands zweitgrößter Kabelkonzern hatte die Bundesliga-Übertragungsrechte erworben und für die Ausstrahlung den Bezahlsender Arena gegründet. Unitymedia scheiterte jedoch und musste sich auf Wunsch des Kartellamts von seinem Premiere -Anteil trennen.

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote