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Rückläufige Anzeigenerlöse drücken den Ertrag Gruner + Jahr will beim Flaggschiff "Stern" sparen

Der Hamburger Verlag Gruner + Jahr (G+J )verordnet dem Nachrichtenmagazin „Stern“ ein rigoroses Sparprogramm.

HB HAMBURG.Wie das Handelsblatt (Donnerstagausgabe) aus Kreisen des G+J-Aufsichtsrats erfuhr, hat G+J-Zeitschriftenvorstand Bernd Buchholz die „Stern“- Verlagsgeschäftsführung angewiesen, in den nächsten beiden Jahren die Kosten um einen hohen einstelligen Millionenbetrag zu senken. Damit würde ein großer Teil des von G+J geplanten Sparprogramms von rund 20 Mill. Euro auf das Hamburger Magazin entfallen.

Die Einsparungen beim „Stern“ sollen unter anderem durch Kürzungen beim Personal sowie beim Werbeetat erreicht werden. So prüft die „Stern“-Verlagsführung unter anderem, Zeitverträge von Arbeitnehmern nicht zu verlängern, heißt es aus G+J-Kreisen. Der „Stern“ gehört mit einer verkauften Auflage von 1,09 Mill. Exemplaren im vierten Quartal 2004 zum Flaggschiff der Hamburger Tochter des Gütersloher Medienriesen Bertelsmann.

Grund für die Schlankheitskur beim „Stern“ sind unter anderem rückläufige Anzeigenumsätze, die auf den Ertrag drücken. „Wie alle Verlage und Redaktionen passt auch der ’Stern’ seine Kostenstrukturen an die allgemein rückläufigen Anzeigenerlöse kontinuierlich an", sagte „Stern“-Geschäftsführer Ove Saffe dem Handelsblatt. Saffe betonte ferner, dass keine „pauschalen Personalkürzungen“ vorgesehen seien.

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