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Rundfunkgebühr Beitragsservice hat fast drei Millionen Klärungsschreiben verschickt

Der Beitragsservice möchte herausfinden, wer den Rundfunkbetrag in Deutschland prellt. Der Meldedatenabgleich hat der Poststelle viel Arbeit bereitet.
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GEZ: Beitragsservice verschickt Millionen Klärungsschreiben Quelle: dpa
Rundfunkbeitrag

Der Rundfunkbeitrag beträgt derzeit 17,50 Euro pro Haushalt.

(Foto: dpa)

KölnDer Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio hat in den vergangenen Monate eine Menge Briefe verschickt. Bis Ende Dezember sollen rund 2,93 Millionen Menschen Post bekommen haben. In den Schreiben geht es darum, zu klären, ob die Adressaten beitragspflichtig sind.

In den zurückliegenden Monaten hat der Beitragsservice seinen Datenbestand mit dem der Einwohnermeldeämter abgeglichen, um Hinweise darauf zu finden, wer keinen Beitrag zahlt, obwohl er das eigentlich müsste. Die Meldebehörden haben ihre Daten mit Stand vom 6. Mai dieses Jahres vollständig an den Beitragsservice geliefert, auch der anschließende Datenabgleich ist inzwischen abgeschlossen, wie die Einrichtung in Köln auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Das Verschicken der übrigen Klärungsschreiben werde voraussichtlich noch bis Ende März 2019 dauern, so der Sprecher des Beitragsservice, Christian Greuel. Bis dahin sollen insgesamt rund 3,6 Millionen Adressaten Post bekommen haben. Eine erste Prognose zum Erfolg des Meldedatenabgleichs peilt der Beitragsservice für Frühjahr 2019 an.

Bislang sind noch keine Informationen dazu bekannt, mit wie viel mehr Geld der Beitragsservice durch den Datenabgleich rechnen kann. Pro Haushalt werden im Monat derzeit 17,50 Euro fällig, unabhängig davon, ob die Betreffenden tatsächlich Fernseher oder Radiogeräte nutzen.

Bei den Angeschriebenen kann es sich um Personen handeln, die vergessen haben, ihre Wohnung zum Rundfunkbeitrag anzumelden oder bei einer Meldebehörde mit einer nicht mehr existierenden Wohnung gemeldet sind. Auch Menschen, die es versäumt haben, dem Beitragsservice ihre aktuelle Anschrift mitzuteilen oder ihn darüber zu informieren, dass sie in einer Wohnung leben, für die bereits ein Mitbewohner zahlt, können darunter sein.

Der Beitragsservice empfiehlt den Angeschriebenen, das beigefügte Antwortformular ausgefüllt an den Beitragsservice zurücksenden oder das Onlineformular auf rundfunkbeitrag.de für ihre Rückmeldung nutzen.

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  • dpa
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1 Kommentar zu "Rundfunkgebühr: Beitragsservice hat fast drei Millionen Klärungsschreiben verschickt"

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  • Aus Erfahrung, weis ich, dass diese Leute rücksichtslos versuchen Gelder einzutreiben, egal wie Tod man ist oder ob man bereits jemanden hat, der für die Wohnung zahlt!
    Mein Sohn, meine Tochter und ich sollten für die gleiche Wohnung zahlen, obwohl ich die Wohnung unter meinem Namen gemeldet hatte!
    Anfangs hatte ich noch das Lastschriftverfahren gewählt, aber nach dem ich feststellen musste, das in einem Quartal gleich vier Mal abgebucht wurde, habe ich das storniert und wurde damit bestraft, das ich einen Mahnbescheid bekam, obwohl ich dann überwiesen hatte. Jetzt zahle ich Monatlich 17,50 und habe, trotz Nachweis für jeden Monat eine Rechnung von drei Quartalen, die ich angeblich nicht bezahlt hätte bekommen und zwar für 2014, als ich noch gar nicht in der Wohnung wohnte!

    Auch unsere Nachbarin freut sich sehr, denn sie liegt seit zwei Jahren mit denen vor Gericht, denn vor zwei Jahren starb ihr Vater und seit dem steht die Wohnung leer, aber sie soll im Namen ihres Vaters, trotz Totenschein weiterzahlen!
    Diese ganze Geschichte für die Öffentlich Rechtlichen zu zahlen ist ein Witz, denn das einzige was mit dem Geld regelmäßig bezahlt wird sind die Boni der Intendanten, die immer mehr für immer schlechteres Programm fordern!!!