Samsung Galaxy S7 schiebt Gewinn des Smartphone-Primus an

Dickes Plus dank der neuen Smartphones: Samsung legt einen starken Jahresauftakt hin. Das neue Spitzenmodell Galaxy S7 verkauft sich offensichtlich gut. Genaue Zahlen bleibt der Konzern schuldig.
Update: 07.04.2016 - 09:30 Uhr
Schätzungsweise mehr als zehn Millionen Stück wurden bisher verkauft. Quelle: AP
Galaxy-S7-Modelle

Schätzungsweise mehr als zehn Millionen Stück wurden bisher verkauft.

(Foto: AP)

SeoulNach dem offensichtlich guten Verkaufsstart seines neuen Smartphone-Spitzenmodells Galaxy S7 rechnet Marktführer Samsung für das erste Quartal 2016 mit einem deutlichen Gewinnanstieg. Der operative Gewinn wird nach der Prognose des führenden südkoreanischen Technologie-Unternehmens im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 6,6 Billionen Won (etwa 5 Milliarden Euro) steigen. Der Umsatz sei schätzungsweise von 47,1 Billionen Won auf 49 Billionen Won (37,2 Milliarden Euro) geklettert, teilte Samsung am Donnerstag mit.

Genaue Geschäftszahlen legt Samsung wie üblich erst später vor. Der vollständige Quartalsbericht wird Ende April erwartet. An der Börse in Seoul waren Samsung-Aktien wegen der Zahlen gefragt. Sie verteuerten sich um 1,2 Prozent.

Den Umsatzanstieg, der die Erwartungen des Marktes bei weitem übertraf, führten Analysten auf eine robuste Nachfrage für die Flaggschiff-Modelle Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge zurück. Beide wurden im März weltweit auf den Markt gebracht. Von den Galaxy S7-Modellen seien mit schätzungsweise über zehn Millionen Stück mehr als erwartet verkauft worden, zitierte die nationale Nachrichtenagentur Yonhap einen Analysten von LIG Investment & Securities. Samsung selbst kommuniziert nicht die konkreten Absatzzahlen seiner Smartphones.

Living on the edge
Werbung fürs Galaxy S6
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Bei den Smartphones der Galaxy-Reihe handelt es sich um die Flaggschiffe von Samsung. Mit dem S6 wollen die Koreaner jetzt wieder das iPhone angreifen – mit allen Ecken und Kanten. Hier kommt das Modell Edge ins Spiel...

Links wie rechts
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Mit der abfallenden Display-Kante hatte Samsung schon zuvor experimentiert, beim S6 Edge (oben rechts) kommt sie beidseitig. Der Nutzen? Bisher überschaubar. Aber da kann ja noch was nachkommen. Alternativ gibt es das S6 ohne Kanten.

Klare Kante gezeigt
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Die abgerundeten Kanten im Detail. Bisher nutzen jedoch nur wenige Apps die technischen Möglichkeiten. So gibt es RSS-Feeds und spezielle Funktionen für Benachrichtigungen.

Schnell wie der Wind
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Das Edge fühlt sich marginal glatter an als das normale S6. Technisch klotzen beide Geräte mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher und acht Prozessorkernen. Das macht die Bedienung rasant.

Inspiration gesucht
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Beim S6 ist unter anderem der Kopfhöreranschluss an die Unterseite gewandert. Dafür ist das Galaxy nicht mehr wasserdicht. Auch wenn das neue Gehäuse erstmals aus Aluminium und Glas besteht.

Samsung-Manager JK Shin präsentiert das Gerät
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Auch wenn Samsung das Design von grundauf erneuert hat, ist die Verwandtschaft zu den früheren Generationen noch klar zu erkennen.

Hingucker
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Das Edge springt auf jeden Fall ins Auge. Und ist mit seinem Ultra-HD-Display in jeder Hinsicht ein Hingucker. Auch die Kamera braucht sich vor der Konkurrenz, namentlich Sony, nicht zu verstecken. Ob man für die noch nicht sonderlich üppigen Extraleistungen im Vergleich zum normalen S6 einen Aufpreis von rund 100 Euro in Kauf nimmt, muss man letztlich selbst entscheiden.

Der Apple-Konkurrent aus Südkorea will mit den neuen Smartphones im immer härter umkämpften Markt seine Stellung behaupten. Bei günstigeren Modellen stellen chinesische Marken die Südkoreaner vor Probleme. Im oberen Preissegment ist Apple nach wie vor schärfster Konkurrent.

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  • dpa
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