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SAP-Rivale Lizenzgeschäft bremst Oracle aus

Für den SAP-Rivalen Oracle läuft es ausgerechnet in seinem Kerngeschäft mit Software-Lizenzen derzeit sehr bescheiden. Auch der starke Dollar setzt dem US-Konzern zu. Positiver sieht es aber mit Cloud-Software aus.
17.09.2015 - 12:59 Uhr
Oracle OpenWorld: Der Softwarekonzern lässt es in San Francisco richtig krachen. Quelle: Reuters
Big Data

Oracle OpenWorld: Der Softwarekonzern lässt es in San Francisco richtig krachen.

(Foto: Reuters)

Bangalore Oracle kommt gegen die Schwäche in seinem Kerngeschäft mit Software-Lizenzen und die Stärke des Dollar nicht an. Beides brockte dem SAP -Rivalen einen deutlichen Gewinnrückgang ein. So verdiente der US-Konzern im ersten Geschäftsquartal unter dem Strich mit 1,75 Milliarden Dollar ein Fünftel weniger als noch ein Jahr zuvor. Der Umsatz verringerte sich in den Monaten Juni bis August um 1,7 Prozent auf 8,45 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen aus Redwood City am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Ein kräftiger Umsatzanstieg im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft - der Auslagerung von Daten und Dienstleistungen ins Internet - reichte nicht aus, um der Talfahrt im Traditionsgeschäft mit dem Verkauf von Lizenzprogrammen etwas entgegenzusetzen.

Wie die Konkurrenten SAP, IBM und Microsoft versucht Oracle, den Verkauf von internet-basierter Software zu steigern, um im Cloud-Geschäft rasant wachsenden Rivalen wie Salesforce Paroli bieten zu können. Oracle-Co-Chef Mark Hurd stellte Analysten in einer Telefonkonferenz in Aussicht, dass sämtliche Oracle-Programme bis Ende Oktober im Prinzip als Cloud-Produkt erhältlich seien.

Doch Analysten zufolge kommt der 38 Jahre alte Konzern, bei dem Firmengründer Larry Ellison vor ziemlich genau einem Jahr seinen Rückzug vom Chefsessel angekündigt hatte, beim Ausbau der Cloud-Sparte nicht schnell genug voran. Der Rückgang im Lizenzgeschäft könne deshalb nicht ausgeglichen werden. Als Gründe nennen die Experten die scharfe Konkurrenz und die Zögerlichkeit der Kunden. Für Cloud-Programme werden stetig Gebühren fällig, während Lizenzen einmalig gekauft werden.

Der Umsatz mit solchen Software-Lizenzen fiel im Berichtsquartal um 16 Prozent auf 1,51 Milliarden Dollar, wie Oracle weiter mitteilte. Im Cloud-Geschäft legte er um 34 Prozent auf 451 Millionen Dollar zu.

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    Mit seinem rückläufigen Gesamtumsatz blieb Oracle im Berichtsquartal das dritte Vierteljahr in Folge hinter den Markterwartungen zurück. Der starke Dollar mit seinen negativen Folgen für das Auslandsgeschäft von US-Unternehmen spielte laut Oracle eine wichtige Rolle. Schließlich stieg der Umsatz um sieben Prozent, wenn Währungseffekte herausgerechnet werden. Doch im laufenden Quartal ist Oracle selbst bei konstanten Wechselkursen wenig optimistisch: Die Umsatzentwicklung werde unter diesen Bedingungen zwischen minus zwei und plus einem Prozent liegen.

    • rtr
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