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Saudische Börse Etihad Etisalat mit Bilanzpanne

Eine Bilanzpanne beim Mobilfunkunternehmen Etihad Etisalat könnte das Vertrauen in die saudische Börse schmälern. Bisher ist Saudi-Arabien einer Umfrage zufolge der Finanzmarkt im Nahen Osten mit dem höchsten Ansehen.
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Das Mobilfunkunternehmen Etihad Etisalat gehört zu 28 Prozent dem Konzern Etisalat aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Quelle: Reuters

Das Mobilfunkunternehmen Etihad Etisalat gehört zu 28 Prozent dem Konzern Etisalat aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

(Foto: Reuters)

Wenige Monate vor Öffnung der saudischen Börse für Direktinvestitionen ausländischer Anleger sorgt die Bilanzkorrektur eines großen Mobilfunkunternehmens für Aufsehen. Der Branchenzweite Etihad Etisalat musste am Montag seine Geschäftszahlen für eineinhalb Jahre korrigieren: Aus einem vermeintlichen Rekordgewinn im Jahr 2013 wurde ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr.

Auch die Zahlen für das erste Halbjahr 2014 fielen schwächer aus als bisher ausgewiesen. Der auch unter dem Namen Mobily firmierende Konzern begründete die Korrektur mit Bilanzierungsfehlern. Die Panne könnte Beobachtern zufolge das Vertrauen in den Markt am Golf vorerst schmälern.

Ob Anleger nun zurückhaltender würden, werde auch von der Ursache der Bilanz-Panne abhängen, sagte der Asim Bukhtiar, Research-Chef der Investmentbank Riyad Capital. Möglicherweise habe es sich nur um einen Ausrutscher gehandelt. Schließlich habe Mobily in der Vergangenheit Analysten und Investoren gut informiert. Es könne aber auch ein paar Quartale dauern, bis die Scharte ausgewetzt sei.

Bisher genießt Saudi-Arabien einer Umfrage unter Fonds-Managern von Anfang 2014 zufolge das höchste Ansehen von fünf großen Aktienmärkten im Nahen Osten. Dem Handelsplatz wurde vor allem große Zuverlässigkeit in der Informationspolitik attestiert.

Bei dem nun auffällig gewordenen Telekom-Konzern wurden die Anleger in der vergangenen Woche nervös, als das Unternehmen die Vorlage seiner Quartalszahlen versäumte. Die Aktien fielen, bis sie am Donnerstag vom Handel ausgesetzt wurden. Etihad Etisalat gehört zu 28 Prozent dem Konzern Etisalat aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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