Schleppende Nachfrage nach Chips NEC sieht rot

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2005/06 ist der japanische Elektronikkonzern NEC in die Verlustzone gerutscht. Schuld daran ist vor allem der Umsatzeinbruch bei Handy- und Digitalchips.

HB TOKIO. Der Verlust belief sich nach Angaben vom Donnerstag auf 10,99 Mrd. Yen (80 Mill. €) in den drei Monaten bis Ende Juni nach einem Gewinn von 20,95 Mrd. Yen im Vorjahreszeitraum. Für Analysten kam das schwache Ergebnis nicht überraschend: Die Halbleitersparte NEC Electronics hatte vor drei Wochen vor einem Verlust im aktuellen Quartal gewarnt und die Prognose für das Gesamtjahr zurückgenommen. Zusätzlich zu den Problemen bei Handy- und Digitalchips hat die schleppende Nachfrage bei Mobiltelefonen auf dem Inlandsmarkt die Erträge geschmälert. Bislang waren Halbleiter und Handys die Wachstumsmotoren des Konzerns.

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