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Schweizer Traditionszeitung NZZ entlässt Journalisten

Die „Neue Zürcher Zeitung“ entlässt mehrere Redakteure. Das Traditionsblatt begründet die Maßnahme mit der Zusammenlegung von Online- und Printredaktion. Einzelne Stellen seien „überzählig“.
26.06.2015 - 16:48 Uhr Kommentieren
„Überzählige Stellen“ werden gestrichen. Quelle: dpa
„Neue Zürcher Zeitung“

„Überzählige Stellen“ werden gestrichen.

(Foto: dpa)

Zürich Bei der Schweizer Traditionszeitung „Neue Zürcher Zeitung“ kommt es zu Entlassungen von Journalisten. Nach Angaben einer Verlagssprecherin trennt sich das Blatt von sieben Redakteuren und bestätigt damit einen Bericht des „Tages-Anzeigers“.

Nach Angaben der Sprecherin seien die Entlassungen kein Ausdruck eines Sparplans. Es würden vielmehr „überzählige Stellen“ gestrichen, auf die im Zuge der Zusammenlegung der Online- und Print-Redaktionen nun verzichtet werden könne. „Einzelne Stellen sind überzählig, weil mit dem Umbau bei manchen Stellen andere Kompetenzprofile gefordert sind“, erklärte NZZ-Sprecherin Myriam Käser auf Anfrage.

Vor gut zwei Jahren beschloss die Führung der „NZZ“, die Redaktionen Online und Print zusammen zu führen. Dabei käme es zu einer stärkeren Trennung von schreibenden Journalisten und solchen, die primär mit produktionstechnischen Aufgaben betraut sind. Hier habe die neue Chefredaktion unter Eric Guter Anpassungen vorgenommen. Insgesamt beschäftigt der Verlag rund 300 Journalisten. „Ende Jahr werden wir netto 12 Stellen mehr haben in der Redaktion als Ende 2013, als der Startschuss zum Projekt fiel“, so Sprecherin Käser.

Ferner besetzt die NZZ die Spitze ihrer Feuilleton-Redaktion neu. Martin Meyer geht nach 23 Jahren an der Spitze des Kulturteils in Pension. Sein Nachfolger wird im kommenden Jahr der Publizist und Philosoph René Scheu. Damit leitet NZZ-Chef Gujer einen Generationenwechsel im viel gelesenen Kultur-Teil der NZZ ein. Dabei ist bemerkenswert, dass er den wichtigen Führungsposten nicht mit einem internen Kandidaten besetzt. Scheu ist Jahrgang 1974 und hat an an der Uni Zürich in zeitgenössischer Philosophie promoviert. Seit 2007 agiert er als Herausgeber und Chefredakteur der Monatszeitschrift „Schweizer Monatshefte“.

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