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Selbstfahrende Autos Google verstärkt sich mit erfahrenem Automanager

Google forciert die Entwicklung selbstfahrender Autos weiter: Mit John Krafcik hat der Internetriese einen erfahrenen US-Automanager verpflichtet. Wird das Autogeschäft bald ausgekoppelt?
14.09.2015 - 09:43 Uhr
Das selbstfahrende Auto ist ein wichtiges Projekt – und das wird jetzt ein Automanager führen. Quelle: ap
Google-Auto

Das selbstfahrende Auto ist ein wichtiges Projekt – und das wird jetzt ein Automanager führen.

(Foto: ap)

Mountain View Google holt sich einen erfahrenen Automanager als Chef seines Projekts zur Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge. Der 53-jährige John Krafcik war zuvor unter anderem Ingenieur bei Ford und führte das US-Geschäft des südkoreanischen Herstellers Hyundai. Der bisherige Projektchef Chris Urmson soll weiter für die technische Entwicklung zuständig sein.

Google wolle nicht selbst Autos produzieren, sondern an der Technologie zusammen mit Partnern arbeiten, sagte eine Sprecherin dem „Wall Street Journal“ am Montag und bekräftigte damit die bisherige Position.

Dennoch zeigt die Berufung von Krafcik im Rang eines CEO (Chief Executive Officer), dass Google das Autogeschäft mit der Zeit durchaus in eine eigenständige Firma auskoppeln könnte. Der Internet-Konzern kündigte jüngst einen grundlegenden Umbau an, bei dem diverse eigenständige Geschäftsbereiche unter dem Dach einer neuen Holding mit dem Namen Alphabet agieren sollen.

Eine Google-Sprecherin sagte dem Fachblatt „Automotive News“, das Roboterwagen-Projekt sei „ein guter Kandidat, um irgendwann in der Zukunft eine Alphabet-Firma zu werden - aber noch nicht jetzt“. Bisher ist die Entwicklung beim Forschungslabor Google X angesiedelt.

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    Google arbeitet bereits seit über sechs Jahren an selbstfahrenden Autos. Zunächst baute der Konzern die Technik in Fahrzeuge anderer Hersteller ein. Inzwischen testet Google einen Zweisitzer aus eigener Entwicklung auf den Straßen. Das kleine Fahrzeug soll in der Zukunft komplett vom Computer gesteuert werden und ganz ohne Lenkrad und Pedale auskommen.

    Das ist das neue Google-ABC
    A wie Alphabet
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    Google strukturiert massiv um und schlüpft unter das Dach eines neuen Mutterkonzerns. Der Name der Gesellschaft lautet Alphabet. Durch den Schritt sollen die vielen unterschiedlichen Sparten von Google unabhängiger werden.

    (Foto: Screenshot)
    B wie Brin und Page
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    Die Google-Gründer Larry Page (rechts) und Sergey Brin besetzen auch bei Alphabet die Schaltstellen: Page bleibt CEO, Brin Präsident der Holidng.

    (Foto: dpa)
    C wie Calico
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    Die Gesundheitsfirma soll vor allem das Altern erforschen – um es eventuell bremsen zu lernen.

    (Foto: dpa)
    F wie Fiber
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    In den USA bietet der Konzern unter diesem Namen in rund einem halben Dutzend Städten ultra-schnelle Internet-Zugänge über Glasfaser-Anschlüsse an.

    (Foto: ap)
    G wie Google
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    Unter dem angestammten Namen des Konzerns bleiben als Alphabet-Tochter weiter die Internet-Suchmaschine, das Werbe-Geschäft sowie Youtube und Android gebündelt.

    (Foto: dpa)
    L wie Life Sciences
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    Ursprünglich ein Teil des Geheimlabors Google X. In den Labors werden Innovationen im Gesundheitsbereich entwickelt, so etwa eine smarte Kontaktlinse, die Glukose in der Tränenflüssigkeit misst.

    (Foto: ap)
    N wie Nest
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    Google kaufte den Anbieter von vernetzten Thermostaten (im Bild) und Rauchmeldern Anfang 2014 für mehr als drei Milliarden Dollar. Nest-Mitgründer Tony Fadell, der einst bei Apple die iPod-Player mitentwickelte, trägt inzwischen auch die Verantwortung für die im ersten Anlauf gefloppte Datenbrille Google Glass.

    (Foto: ap)
    • dpa
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