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Sicherheitsspezialist Symantec will neue Firma an die Börse bringen

Der Schutz vor Datenverlust steht bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Der Sicherheits-Spezialist Symantec will den wachsenden Anforderungen mit einer Aufspaltung des Konzerns gerecht werden.
03.06.2015 - 14:33 Uhr Kommentieren
Orangensaftflaschen mit der Aufschrift „Virenschutz“ an einem  Messe-Stand von Symantec: Der IT-Sicherheitsanbieter will seine geplante Aufspaltung in zwei Unternehmensbereiche bis Oktober abschließen. Quelle: dpa
Symantec

Orangensaftflaschen mit der Aufschrift „Virenschutz“ an einem Messe-Stand von Symantec: Der IT-Sicherheitsanbieter will seine geplante Aufspaltung in zwei Unternehmensbereiche bis Oktober abschließen.

(Foto: dpa)

Mountain View/Berlin Der IT-Sicherheitsanbieter Symantec will seine geplante Aufspaltung in zwei Unternehmensbereiche bis Oktober abschließen. Am 2. Januar 2016 solle dann die neue Firma Veritas an die Börse gehen, sagte Thomas Seifert, Finanzchef von Symantec, der dpa. Damit wolle sich das Unternehmen im Kampf gegen die wachsenden Bedrohungen in der digitalen Welt agiler aufstellen und die Entscheidungswege verkürzen.

Zu den wesentlichen Aufgaben des neuen Unternehmens solle das Informations-Management in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen gehören. Symantec hatte die ursprünglich eigenständige Firma Veritas Ende 2004 übernommen. Es habe sich aber gezeigt, dass das Geschäft mit Speicherung, Archivierung und dem Back-up von Daten so besonders sei, dass es unabhängig besser aufgestellt sein werde, sagte Seifert.

Das habe sich schon beim Vertrieb und Marketing gezeigt. Mit dem Trend zu Big Data komme auch dem Informations-Management wachsende Bedeutung zu, sagte Seifert.

Symantec mit Hauptsitz im kalifornischen Mountain View war in den 90er Jahren vor allem mit der Software Norton Antivirus bekanntgeworden. Heute schütze die Sicherheitslösungen des Unternehmens eine Viertelmilliarde Endpunkte wie Personal Computer, sagte Seifert. Das Geschäft mit Speicherprodukten kam dagegen erst mit der über zehn Milliarden Dollar schweren Übernahme von Veritas hinzu.

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