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Sicherheitstechnologie Gemalto erwartet steigenden Umsatz und Gewinn

Der Chipkarten-Hersteller Gemalto will die Rezession an sich abperlen lassen. Die Marge ist zweistellig, die Aussichten gut auf Umsatz- und Gewinnwachstum, die Stellung als Weltmarktführer ist gesichert. Allein in diesem Jahr hat die Aktie über 20 Prozent zugelegt.
Gemalto stellt unter anderem Sim-Karten für Handys her. Quelle: dpa

Gemalto stellt unter anderem Sim-Karten für Handys her.

(Foto: dpa)

PARIS. Eine zweistellige Marge, Aussichten auf weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum im laufenden Jahr und eine gesicherte Stellung als Weltmarktführer - das gibt es auch im Krisenjahr 2009 noch: Der französische Chipkarten-Spezialist Gemalto will den Wirtschaftsabschwung an sich abperlen lassen. "Die Rezession wird uns nur wenig treffen", sagt Gemalto-Chef Olivier Piou dem Handelsblatt.

Gemalto ist Weltmarktführer bei Chipkarten, die zum Beispiel als Sim-Karte in Mobiltelefonen stecken oder als Geldkarten Kunden bargeldloses Bezahlen ermöglichen. Der dritte Bereich Sicherheit umfasst das Geschäft mit staatlichen Dokumenten wie Reisepässen oder Personalausweisen, die dank Gemalto-Chips fälschungssicherer werden.

2008 erwirtschaftete das Unternehmen einen Netto-Gewinn von 153 Mio. Euro (plus 72 Prozent), einen Umsatz von 1,7 Mrd. Euro (plus drei Prozent) sowie eine Ebit-Marge von 10,1 Prozent (plus 102 Prozent) Größter Konkurrent ist die deutsche Giesecke & Devrient.

Der größte Geschäftsbereich Gemaltos ist die Mobilfunk-Sparte, die mehr als die Hälfte zum Umsatz beiträgt. Die Franzosen beliefern 500 Mobilfunk-Unternehmen mit Sim-Karten. Da fast jeder ein Handy besitzt, scheinen hier die Wachstumsperspektiven begrenzt. "Unser Wachstum beim Verkauf von Sim-Karten hängt aber nicht am Wachstum des Mobilfunk-Marktes", entgegnet Gemalto-Chef Piou.

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