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Siemens dementiert, die treibende Kraft hinter der Ablösung gewesen zu sein Rauswurf von Infineon-Chef Schumacher sorgt für Spekulationen

Der unerwartete Abgang von Infineon-Chef Ulrich Schumacher sorgt weiter für Zündstoff.

HB cbu/jojo MÜNCHEN. Auch vier Tage nach dem Rauswurf sind die Gründe für die Trennung von dem 45-Jährigen ungeklärt. Offenbar waren selbst einige Aufsichtsräte der Kapitalseite von dem Vorstoß gegen den Chef des zweitgrößten Halbleiterherstellers Europas überrascht worden. Am vergangenen Donnerstag hatte der Aufsichtsrat einstimmig die Ablösung des langjährigen Vorstandsvorsitzenden von Infineon beschlossen.

Siemens wies gestern Spekulationen zurück, der Konzern sei die treibende Kraft hinter der Ablösung gewesen. „Das kann ich klar dementieren“, sagte gestern ein Sprecher des Münchener Unternehmens. In Branchenkreise wurde zuvor spekuliert, Siemens-Chef Heinrich von Pierer habe im Streit mit der IG Metall um die Verlagerung weiterer Stellen ins Ausland Schumacher als Opfer benutzt. Schumacher galt als Befürworter einer stark auf Leistung ausgerichteten Unternehmenskultur. Mit der IG Metall lag er deshalb seit Jahren im Clinch.

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