Sinclair übernimmt Tribune Media US-Medienbranche vor Milliarden-Fusion

Auf dem amerikanischen TV-Markt steht wohl eine Milliardenübernahme an: Sinclair Broadcast schluckt demnach für knapp vier Milliarden Dollar Konkurrent Tribune Media. Eine herbe Niederlage für 21st Century Fox.
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Der US-Medienkonzern hat bei einer Milliardenfusion in den USA offenbar das Nachsehen. Quelle: AP
21st Century Fox

Der US-Medienkonzern hat bei einer Milliardenfusion in den USA offenbar das Nachsehen.

(Foto: AP)

New YorkIn der US-Medienbranche steht der TV-Betreiber Sinclair Broadcast Insidern zufolge vor dem Kauf des Rivalen Tribune Media. Sinclair habe sich in einer Auktion mit einem Angebot von knapp vier Milliarden Dollar durchgesetzt, sagten mit der Sache vertraute Personen. Noch sei der Kauf aber nicht in trockenen Tüchern. Sollte Sinclair zum Zuge kommen, wäre dies ein Rückschlag für den den Unterhaltungskonzern 21st Century Fox, der ebenfalls Interesse bekundet hatte.

Sinclairs Offerte bewertet Tribune Media mit rund 44 Dollar pro Aktie. Das wäre ein Aufschlag auf den Schlusskurs von Ende Februar von 30 Prozent. Reuters hatte damals berichtet, Sinclair erwäge den Kauf von Tribune.

Was die Deutschen an den Fernseher fesselt
Platz 10: Luther
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Idris Elba konnte als scharfsinniger Detective John Luther so einige Fälle lösen und damit die Fernsehzuschauer überzeugen. Die Serie umfasst vier Staffeln und wurde auf ZDF neo ausgestrahlt. Wissenschaftler von der Universität Münster haben internationale, englischsprachig produzierte Serien untersucht. Die Studie untersucht die Unterschiede zwischen diesem neuen Serientyp und herkömmlich produzierten TV-Serien und analysiert die Gründe, was solche Serien erfolgreich macht.

Quelle: „Das Phänomen neue Drama-Serien“ (Universität Münster), dpa

Platz 9: Suits
2 von 10

Die Geschichte rund um den charismatischen Anwalt Harvey Spector (Gabriel macht, rechts) den exzentrischen Louis Litt (Rick Hoffman, Mitte) und den hochintelligenten Mike Ross (Patrick J. Adams, links) konnte das Publikum überzeugen. Geplant sind sieben Staffeln und derzeitig wird die sechste in den USA ausgestrahlt. „Fast jeder zweite Deutsche mit Internet-Zugang kennt zumindest einige Vertreter dieses neuartigen Typs TV-Serie“, sagte der Marketingwissenschaftler Thorsten Hennig-Thurau vor der Vorstellung der Studie mit dem Titel „Phänomen Neue Drama-Serien“ bei der internationalen „Big Data, Big Movies“-Konferenz in Potsdam.

Platz 8: Orange is the New Black
3 von 10

Die Knastserie basiert auf den gleichnamigen Roman von Piper Kerman und erzählte die Geschichte des Gefängnisaufenthalts von Piper Chapman (Taylor Schilling, Foto). Diese rutschte unfreiwillig während ihre Collegezeit in einen Drogenschmuggel- und Geldwäschering und muss zehn Jahre später die Schuld dafür absitzen.

Platz 7: Shameless
4 von 10

Eine tragische Geschichte mit viel Augenzwinkern: Der alkoholkranke Frank Gallagher (William H. Macy, Mitte) liebt seine Großfamilie, doch neigt auch dazu, sich bis zur Besinnungslosigkeit zu betrinken. So sind die Kinder auf sich allein gestellt, was einige Probleme mit sich bringen kann.

Platz 6: Downtown Abbey
5 von 10

Die Rückkehr des britischen Kostümdramas: Downtown Abbey erzählt die Geschichte von dem Earl von Grantham Robert Crawley (Hugh Bonneville, Foto). Dieser muss einen Weg finden, sein Erbe nicht einen Fremden zu übergeben. Da er allerdings keinen Sohn hat, könnte sich das schwierig gestalten.

Platz 5: Sherlock
6 von 10

Conan Arthur Doyles berühmter Detektiv Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch, links) wird zusammen mit seinem Assistenten Dr. John Watson (Martin Freeman, rechts) in die Gegenwart geführt. Dort treffen sie nicht nur auf bekannte Feinde wie Jim Moriarty.

Platz 4: The Walking Dead
7 von 10

Die Zombieserie ums nackte Überleben der letzten Menschen rauscht leider knapp an der Top drei Platzierung vorbei. Sie erzählt nicht nur den Kampf gegen die Untoten, sondern auch gegen andere Gruppen Überlebender und ihre etwas „unüblichen“ sozialen Strukturen.

Tribune Media gehört zu den größten US-Betreibern von Fernsehstationen. Die US-Behörden hatten erst im April eine Entscheidung von 2016 rückgängig gemacht, die Medienkonzernen nur den Kauf einer bestimmten Anzahl von Fernsehanbietern erlaubte.

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