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Smartphone-Hersteller Gigaset Ein Exot steht vor großen Veränderungen

Die Telefongerätefirma Gigaset steckt in der Krise: Schnurlostelefone sind out, die Umsätze fallen. Viele Mitarbeiter und der Chef müssen gehen. Das neue Smartphone wird zum Hoffnungsträger für das Unternehmen.
17.12.2015 - 21:32 Uhr
Karl-Heinz Rummenigge (r.), Vorstandschef des FC Bayern und der scheidende Gigaset-CEO Charles Fränkl: Fußballerisch läuft es spitze, doch Gigaset hat mit Veränderungen in der Branche zu kämpfen. Quelle: dpa
Partner mit gegensätzlichen Entwicklungen

Karl-Heinz Rummenigge (r.), Vorstandschef des FC Bayern und der scheidende Gigaset-CEO Charles Fränkl: Fußballerisch läuft es spitze, doch Gigaset hat mit Veränderungen in der Branche zu kämpfen.

(Foto: dpa)

München Es ist ein weiter Weg in die Champions League der Smartphone-Hersteller. Der Schnurlostelefonhersteller Gigaset hatte sich auf dem Weg zu neuer Größe einen starken Werbepartner ausgesucht: den FC Bayern München. Unter den Weltkonzernen, die sich der Rekordmeister sonst als Sponsoren sucht, war die vergleichsweise kleine Münchener Firma zwar ein Exot. Doch hatte man ja Großes vor. Der Einstieg in den Smartphone-Markt und die Partnerschaft mit den Bayern seien der Beginn einer neuen Ära, verkündete Gigaset-Chef Charles Fränkl vor Beginn dieser Bundesliga-Saison.

Doch während es bei den Bayern in der Bundesliga rundläuft, wartete ihr Sponsor zuletzt verstärkt mit negativen Nachrichten auf. Zunächst verkündete Fränkl den Abbau von 550 der 1 250 Arbeitsplätze weltweit. Betroffen sind Jobs im Geschäftsfeld Schnurlostelefone. Das Unternehmen versuchte dies als „nächste Phase des Unternehmensumbaus“ zu verkaufen. Schließlich befinde man sich ja „auf dem Weg in den Mittelstand“.

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