Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Smartphone-Markt Dr. Dre macht HTC hip

“Lernen, wie Hollywood funktioniert”: HTC investiert im Kampf gegen Apple in kalifornische Audiofirma und setzt auf bessere Tonqualität, um seine Smartphones für die kommenden Musikdienste in der Cloud fertig zu machen.
1 Kommentar
Ein HTC-Smartphone Quelle: dapd

Ein HTC-Smartphone

(Foto: dapd)

San Francisco Apple ist cool – aber sind Hip Hop und Dr. Dre vielleicht noch cooler? Für 300 Millionen Dollar übernimmt der taiwanesische Smartphonepionier HTC 51 Prozent an der Kopfhörer- und Audiotechnologiefirma Beats by Dr. Dre aus Los Angeles. Bereits im Herbst werden HTC-Smartphones mit Audiotechnologie der Firma des US-Hip-Hop-Stars und Musik-Produzenten Dr. Dre auf den Markt kommen und den Kampf mit dem iPhone verschärfen.

HTC war laut Gartner im 2. Quartal 2011 mit elf Millionen verkauften Geräten siebtgrößter Mobiltelefonhersteller der Welt. Apple liegt auf Rang vier mit 19 Millionen verkauften iPhones. HTC produziert überwiegend Smartphones mit Googles Betriebssystem Android und Geräte mit Windows Phone 7.

„In den kommenden Monaten werden einige der größten Hersteller ihre Audiotechnik massiv aufwerten“, ist sich Jimmy Iovine sicher. Der Chairman von Beats by Dr. Dre und CEO des Plattenlabels Interscope, eine Tochter von Universal Music, glaubt, dass hier, nach den „Apps“, das nächste große Schlachtfeld um die Kunst der Käufer liegen wird.

Bislang steht die Tonqualität der Smartphones bei den Herstellern weit unten auf der Prioritätenskala, aber das wird sich bald ändern. Der Aufbau großer Datencenter für Musikspeicherdienste im Internet durch Web-Riesen wie Apple, Google und Amazon verspricht das Nutzungsverhalten zu ändern. Die heimische Musiksammlung wird unterwegs immer auf dem Smartphone präsent sein, das, angeschlossen an einen Verstärker oder per Kopfhörer, zur Unterhaltungszentrale wird. Doch dafür sind die Geräte in der Regel gar nicht ausgelegt. Erst Anfang August hatte HTC den Cloud-Dienstleister Dashwire aus Seattle übernommen, der Technologien für mobile Datensynchronisation anbietet.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Eintrittskarte in den Entertainmentmarkt
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Smartphone-Markt - Dr. Dre macht HTC hip

1 Kommentar zu "Smartphone-Markt : Dr. Dre macht HTC hip"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wurde aber auch Zeit. HTC ist ja wirklich auf dem letzten Platz was die Tonqualität angeht, insbesondere was den eingebauten Lautsprecher betrifft.