Smartphone-Markt Nur chinesische Anbieter wachsen schnell

Samsung bleibt nach wie vor der größte Smartphone-Anbieter der Welt. Doch die Umsätze von Huawei oder BBK müssen sich nicht hinter dem Elektronikriesen verstecken. Ein großes Unternehmen sorgt für eine Überraschung.
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Der chinesische Smartphone-Anbieter belegt Platz drei der Topliste. Quelle: Reuters
Huawei

Der chinesische Smartphone-Anbieter belegt Platz drei der Topliste.

(Foto: Reuters)

StamfordIm einst explosiv wachsenden Smartphone-Markt können aktuell nur Hersteller aus China deutlich zulegen. Nach Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner von Donnerstag steigerten im vergangenen Quartal vor allem die international kaum bekannten Anbieter günstiger Modelle Oppo und BBK die Verkäufe. So sei BBK jetzt nach einer Absatzverdoppelung auf knapp 20 Millionen Smartphones die Nummer fünf in der Welt mit einem Marktanteil von 5,3 Prozent. Oppo steht auf dem vierten Rang mit einer Verdoppelung des Marktanteils auf 6,7 Prozent.

Diese Unternehmen verkaufen ihre Geräte bisher nur im Heimatmarkt. Einige von ihnen dürften auch eine internationale Expansion versuchen, das werde jedoch kein einfaches Unterfangen, sagte Gartner-Analystin Roberta Cozza. „Sie werden Inhalte- und Service-Angebote brauchen, um sich von anderen abzuheben.“ Andere chinesische Anbieter wie Huawei, derzeit die Nummer drei in der Welt mit einem Marktanteil von 8,7 Prozent, sind bereits international aktiv.

Das sind die häufigsten Smartphone-Sünden
Deutschland, deine Smartphone-Sünder
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Smartphone-Sünden: Jeder kennt sie. Das Handy nicht auf lautlos geschaltet, auch während der Verabredung nur „ganz kurz“ auf bei WhatsApp antworten, am Steuer schnell noch eine SMS lesen. Eine Forsa-Umfrage hat die Deutschen befragt, ob und in welchem Kontext sie die meisten Smartphone-Sünden begehen, sortiert nach Alter und Geschlecht. Erstaunlich: Rund 27 Prozent der Befragten, die vierthöchste Zahl im Ranking, will angeblich noch nie Smartphone-Sünden begangen haben. Die Zahl relativiert sich etwas beim Blick auf die Details: So ist die größte Gruppe unter den Sündenlosen mit 49 Prozent die der über 60jährigen. Aber auch acht Prozent der 18 bis 29jährigen begeht angeblich nie einen Verstoß gegen die Smartphone-Etikette. Bei Männern (26 Prozent) und Frauen (28 Prozent) ist das Bild ausgeglichen. Bleibt die Frage: Wo sündigen die übrigen 73 Prozent besonders oft?

Quelle: Forsa

Platz 9: Im Kino Nachrichten checken
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Hierzu lassen sich immerhin die Wenigsten hinreißen – sechs Prozent der Befragten aber können selbst im Kino nicht vom Smartphone lassen. Dabei gilt: Je älter die Altersgruppe, desto besser widersteht sie dem Griff zum Handy. Selbst bei der Ü60-Fraktion aber schauen noch zwei Prozent auch im Lichtspielhaus mal kurz, ob wer geschrieben hat. Bei den 45-59-Jährigen sind es drei Prozent, schon sieben Prozent bei den 30- bis 44-Jährigen. Den Löwenanteil machen wie fast überall die 18- bis 29-Jährigen: 15 Prozent von ihnen können auch im Kinosaal nicht vom Smartphone lassen. Bei den Sündern gibt es etwas mehr Männer (7 Prozent) als Frauen (5 Prozent).

Platz 8: Smartphone noch vor Erlöschen des Anschnall-Zeichens eingeschaltet
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„Flugangst“ scheint für neun Prozent der Deutschen zu bedeuten, im Flugzeug das Handy nicht benutzen zu dürfen. Diese neun Prozent jedenfalls haben ihr Smartphone schon wieder an, noch bevor das Anschnall-Zeichen wieder erloschen ist. Frauen (10 Prozent) haben es dabei noch etwas eiliger als die Männer (8 Prozent). Die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen dominiert hier klar, sie stellen 19 Prozent der Sünder.

Platz 7: Im Restaurant telefoniert
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Ebenfalls neun Prozent haben kein Problem unter „Tischkonversation“ auch ein Gespräch zu zählen, dass man mit einer nicht anwesenden Person per Telefon führt. Männer und Frauen greifen dabei gleich oft zum Hörer (9 Prozent). Die größten Sünder sind diesmal allerdings nicht die 18- bis 29-Jährigen (10 Prozent), sondern die 30- bis 44-Jährigen mit 12 Prozent.

Platz 6: Bei Geschäftsterminen E-Mails auf dem Handy lesen
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Die Unglückszahl: 13 Prozent der Befragten geben zu, auch während offizieller Termine den Blick ins E-Mail-Fach nicht lassen zu können. Männer (14 Prozent) haben dabei knapp die Nase vorn (Frauen kommen auf 12 Prozent). Bei den Altersgruppen liegen die 18- bis 29-Jährigen und die 30- bis 44-Jährigen (beide 16 Prozent) gleichauf, die über 60-Jährigen (10 Prozent) platzieren sich noch vor den 45- bis 59-Jährigen (9 Prozent).

Platz 5: Handy im Wartezimmer nicht lautlos
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Eine Sünde, die mehr auf Vergesslichkeit denn auf Mutwillen beruht: Im Wartezimmer vergessen 23 Prozent, das Handy stumm zu schalten. Frauen (26 Prozent) passiert das deutlich öfter als Männern (19 Prozent). Diesmal macht die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen die kleinste Fraktion aus (14 Prozent), besonders vergesslich sind die 45- bis 59-Jährigen (28 Prozent), gefolgt von den über 60-Jährigen (24 Prozent) und der Fraktion 30 bis 44 Jahre (23 Prozent).

Platz 4: Beim Autofahren Nachrichten checken
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Handy am Steuer? Für 24 Prozent der Befragten kein Problem – zumindest kein großes, denn sie alle hatten das Telefon schon mal während der Fahrt in der Hand. Männer (25 Prozent) sehen das Sicherheitsrisiko Multitasking im Straßenverkehr etwas gelassener als Frauen (23 Prozent). Die Sorglosesten macht dabei die Fraktion der 18- bis 29-Jährigen (49 Prozent) aus. Von Altersgruppe zu Altersgruppe nimmt die Anzahl der Menschen die glauben, problemlos gleichzeitig auf ihr Handy und die Straße achten zu können, dann kontinuierlich ab: Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es noch 36 Prozent, bei den 45- bis 59-Jährigen 19 und bei den über 60-Jährigen nur noch fünf Prozent.

Samsung ist nach wie vor der größte Smartphone-Anbieter der Welt, der Marktanteil rutschte im vergangenen Quartal aber binnen eines Jahres von 23,6 auf 19,2 Prozent ab. „Wir sehen darin zwar auch einen Effekt des Debakels mit Akku-Bränden beim Galaxy Note 7, aber vor allem ist es eine Folge des Drucks durch chinesische Wettbewerber“, sagte Cozza. Der Marktanteil von Apple ging wie erwartet von 13 auf 11,5 Prozent zurück. Für kommendes Jahr rechnet Gartner wieder mit Zuwächsen mit der nächsten iPhone-Generation.

  • dpa
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