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Smartphonehersteller Huawei verringert mit neuen Produkten Abhängigkeit von US-Importen

Der Netzwerkausrüster baut einen neuen Chip basieren auf dem Chipdesgin der britischen Firma ARM, um weniger von den USA abhängig zu sein.
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„Wir sehen den größten Wert für den Kunpeng 920 in Datenzentren, Servern und Big Data“, erklärte der Chef-Marketingstratege Huaweis, William Xu, bei der Pressevorstellung in Shenzhen. Quelle: AP
William Xu

„Wir sehen den größten Wert für den Kunpeng 920 in Datenzentren, Servern und Big Data“, erklärte der Chef-Marketingstratege Huaweis, William Xu, bei der Pressevorstellung in Shenzhen.

(Foto: AP)

Hongkong, Peking Angesichts der Spionagevorwürfe westlicher Geheimdienste und des Handelsstreits zwischen den USA und China reduziert der Netzwerkausrüster und Smartphone-Hersteller Huawei seine Abhängigkeit von US-Importen mit Hilfe weiterer eigener Produkte. Am Montag brachte der chinesische Technologiekonzern basierend auf einem Chipdesign der britischen Firma ARM einen neuen Chipsatz für Server auf den Markt und baut damit auch seine Position als Chipanbieter aus. Ein Huawei-Manager betonte, der Konzern wolle trotzdem an der Partnerschaft mit Intel festhalten.

US-Geheimdienste werfen Huawei vor, Verbindungen zur Regierung in Peking zu pflegen und vermuten, Ausrüstung oder Handys könnten für Spione eine Hintertür enthalten, um an Staats- oder Firmengeheimnisse zu gelangen. Deswegen haben Australien und Neuseeland das Unternehmen vom 5G-Ausbau ausgeschlossen. Auch andere Länder wollen auf den weltgrößten Netzwerkausrüster verzichten. Huawei weist solche Vorwürfe vehement zurück. Seit einiger Zeit konzentriert sich der Konzern verstärkt auf neue Geschäftsbereiche wie das Cloud Computing und Dienstleistungen für Unternehmen.

Huawei hat auch nach der Festnahme seiner Finanzchefin Meng Wanzhou am 1. Dezember in Kanada seine kommerziellen Initiativen weiter vorangetrieben. Meng, Tochter von Huawei-Gründer Ren Zhengfei, wird von den USA vorgeworfen, möglicherweise gegen US-Handelssanktionen gegen den Iran verstoßen zu haben.

Der Chip Kunpeng 920 basiert auf dem ARM-System, das zunehmend in Smartphones und sogenanntem Distributed Computing eingesetzt wird. Er steht in einigen Einstellungen in Konkurrenz mit dem x85-Standard, der von Marktführern wie Intel und Advanced Micro Systems verwendet wird. „Wir sehen den größten Wert für den Kunpeng 920 in Datenzentren, Servern und Big Data“, erklärte der Chef-Marketingstratege Huaweis, William Xu, bei der Pressevorstellung in Shenzhen.

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