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Smartphones Aus für News-App Circa

Die News-App „Circa“ wollte die moderne Berichterstattung für die Smartphone-Ära machen. Doch nach drei Jahren ist sie am Ende. Dem Team sei das Geld ausgegangen.
25.06.2015 - 05:31 Uhr Kommentieren
  • dpa
Ein Kind surft mit einem Smartphone im App-Store. Quelle: dpa
Smartphone

Ein Kind surft mit einem Smartphone im App-Store.

(Foto: dpa)

NEW YORK Das Konzept von "Circa" war, das Nachrichtengeschehen in kleine Häppchen runterzubrechen, die gut auf den Smartphone-Bildschirm passen, und die Nutzer mit Updates über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

Mit der Idee hatten die Macher laut Medienberichten rund fünf Millionen Dollar bei Investoren eingesammelt und mehrere etablierte Journalisten angeworben. Seit April suchten sie jedoch nach einem Käufer. Man arbeite noch eine Möglichkeit durch, "Technologie und Geist von "Circa" am Leben zu erhalten", schrieb Galligan ohne nähere Details.

"Circa" sei es nicht gelungen, ein weiteres Investment einzufädeln, bevor die Ressourcen knapp geworden seien, räumte Galligan auf der Blog-Plattform "Medium" ein. Man hätte zwar auch versuchen können, mit Werbung oder einer Abo-Gebühr über die Runden zu kommen. Aber dies hätte der Vision hinter dem Dienst widersprochen und wohl auch nicht genug eingebracht. "News in hoher Qualität zu produzieren, kann ein teures Unterfangen sein."

"Circa" hatte seit Montag nichts mehr veröffentlicht. Nutzerzahlen sind nicht bekannt. Das Aus von "Circa" ist ein weiteres Zeichen der Auslese bei Online-News. Im März ging bereits eines der ersten Technologie-Blogs, "GigaOm" vom Netz, weil es nicht mehr genug Geld hatte. Unterdessen werden Plattformen wie Facebook, Twitter oder die Foto-Plattform Snapchat zu einem immer wichtigeren Kanal für klassische Medien.

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    Das sind die innovativsten Unternehmen Europas
    Platz 10: Technicolor
    1 von 10

    Gerade noch in die Top-10 der fleißigsten europäischen Ideengeber hat es das Unternehmen Technicolor geschafft (745 Anträge). Die Franzosen sind vor allem im Elektronikbereich sowie im Bereich Mediendienstleistungen tätig.

    Platz 9: Alcatel-Lucent
    2 von 10

    Der Telekommunikationskonzern Alcatel-Lucent ist Frankreichs innovativster Konzern, zumindest wenn man nach den Patentanmeldungen in Europa geht. Demnach stellte Alcatel-Lucent im vergangenen Jahr 769 Anträge. In seiner jetzigen Form ist der Telekommunikationskonzern 2006 nach der Fusion von Alcatel und Lucent Technologies entstanden. Ex-Vodafone Geschäftsführer Michel Combes steht seit Februar 2013 an der Spitze des Unternehmens.

    (Foto: ap)
    Platz 9: Bayer
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    Deutschlandweit der viertfleißigste Ideengeber ist der Pharma- und Chemiekonzern Bayer. Europaweit schafft es das Unternehmen auf Platz Neun. 809 Patente reichten die Leverkusener 2014 beim europäischen Patentamt ein. Weltweit erwirtschafteten 115.000 Mitarbeiter 2014 40,2 Milliarden Euro Umsatz.

    (Foto: dapd)
    Platz 7: DSM
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    Die niederländische Firma DSM (Abkürzung für "De Stats Mijnen") schickte im vergangenen Jahr 854 Anträge an das Europäische Patentamt. DSM produziert neben Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln auch Methoden zur Entspiegelung von Solarzellen, um sie so effizienter zu machen.

    (Foto: dpa)
    Platz 6: Nokia
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    Mit 1.040 Patentanträgen in Europa gehört Nokia zu den innovativsten Unternehmen des Kontinents. 2014 war das erste Jahr, in dem die Finnen auf Eingebungen ihrer Handysparte verzichten mussten. Ab 25. April übernahm Microsoft endgültig die Mobilfunk-Sparte der Finnen.

    (Foto: AFP)
    Platz 5: Ericsson
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    Auf Platz fünf der fleißigsten europäischen Ideengeber hat es der schwedische Telekommunikationsspezialist Ericsson geschafft (1.347 Patentanmeldungen). In einem Patentstreit bezichtigen die Schweden den Branchenriesen Apple derzeit, 41 seiner Patente verletzt zu haben. Unter anderem geht es um Chipdesign, Ortungsdienste und Elemente des Mobilfunkstandards LTE.

    (Foto: dpa)
    Platz 4: Bosch
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    Mit Bosch schafft es gleich das dritte deutsche Unternehmen in die Top-10 der europäischen Patentanmelder. 2014 wollten sich die Baden-Württemberger 1.438 Ideen schützen lassen. 2013 fuhr Bosch knapp 1,3 Milliarden Euro Gewinn ein, bei 46 Milliarden Euro Umsatz.

    (Foto: dpa)
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