Smartwatch-Pionier Pebble Computeruhren-Pionier angeblich vor Verkauf an Fitbit

Das Start-up Pebble war ein Vorreiter im Geschäft mit Computer-Uhren. Doch die großen Marktanteile gingen an Apple und Samsung. Pebble soll jetzt angeblich für einen überschaubaren Betrag verkauft werden.
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Der Smartwatch-Pionier Pebble soll angeblich vor dem Verkauf stehen. Quelle: dpa
Smartwatch Pebble Time 2

Der Smartwatch-Pionier Pebble soll angeblich vor dem Verkauf stehen.

(Foto: dpa)

San FranciscoDer Smartwatch-Pionier Pebble steht laut Medienberichten vor der Übernahme durch den Fitness-Spezialisten Fitbit. Dabei sei die für ihre Fitness-Armbänder bekannte Firma eher an dem Betriebssystem und der App-Plattform von Pebble interessiert, berichteten am Donnerstag der Branchendienst „The Information“, die „Financial Times“ und das Technologieblog „Tech Crunch“. Der Preis sei niedrig.

Pebble hatte 2012 mit einer Crowdfunding-Kampagne für Aufsehen gesorgt, bei der das Start-up Geld von Nutzern für seine erste Uhr sammelte. Es kamen 10,2 Millionen Dollar zusammen - der damalige Rekord für die Finanzierungsplattform Kickstarter. In diesem Jahr legte Pebble nach mit einer weiteren Sammelaktion für ein neues Uhren-Modell sowie ein kleines Mobilfunk-Modem für unterwegs. Dieses Gerät mit dem Namen Core soll nach bisherigen Angaben Anfang kommenden Jahres ausgeliefert werden. „The Information“ schrieb allerdings, Fitbit sei nicht an der Fortführung der Marke Pebble interessiert.

Gegen diese Uhren muss die Apple Watch bestehen
ZenWatch 2
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Asus hat die nächste Generation der ZenWatch vorgestellt. Die Uhr funktioniert mit dem Android-Wear-Betriebssystem, Asus hat wie beim Vorgängermodell aber auch einige eigene Funktionen wie eine Fitness-App eingebaut. Über eine bessere Remote-Camera-Verbindung soll das Sucherbild der Smartphone-Kamera auf der Smartwatch dargestellt werden.
Die Smartwatch besteht aus Edelstahl und kommt in verschiedenen Farb- und Armbandvarianten auf den Markt, die laut Asus individuell zu 18 verschiedenen Varianten kombiniert werden können. Neben klassischem Leder- oder Gummiarmband ist auch ein Armband mit geprägtem Diamantenmuster und Swarovski-Steinen zu haben.
Um auch an kleinere Handgelenke zu passen, gibt es die ZenWatch 2 in zwei Größen: 49 mal 41 Millimeter und 45 mal 37 Millimeter. Wann sie in den Handel kommt und was sie kosten soll, wurde noch nicht verraten.

Apple Watch
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Apple hat den Start seines ersten völlig neuen Geräts seit fünf Jahren ungewöhnlich still eingeleitet. Nur in wenigen Luxusgeschäften sind seit Ende April die Uhren zu haben. Die Apple Watch gibt es in drei Varianten: Sportler-, Standard- und Luxusmodell. Damit sie an kleinen Handgelenken nicht klotzig wirkt, ist die Apple Watch in zwei Größen erhältlich: 38 und 42 Millimeter.

Vector Luna und Meridian
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Vector hat zwei neue Smartwatches vorgestellt, die optisch wenig Ähnlichkeit mit der Konkurrenz haben. Die Modelle Luna und Meridian kommen wie klassische Armbanduhren daher, Luna (im Bild) hat ein rundes Display und Gehäuse, die Meridian ein eckiges. Beide Modelle sollen bis zu 50 Meter Tiefe wasserdicht sein und haben ein Display aus kratzfestem Mineralglas. Die Uhren sind kompatibel mit den Betriebssystemen Android, iOS und Windows Phone und sollen mit Apps und Diensten von Drittanbietern wie IFTTT und Nest zusammenarbeiten. Außerdem sollen die Uhren auch als Fitness-Gadget taugen und beispielsweise Schritte oder den Kalorienverbrauch zählen.

Was die Uhren, die beide zwischen 230 und 400 Euro kosten sollen, von der Konkurrenz aber am deutlichsten unterscheidet, ist die Akkulaufzeit: Die soll statt ein oder zwei Tagen volle 30 Tage betragen. Wie Vector das erreichen will, verrät das Unternehmen allerdings nicht.

Withings Activité Pop
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Wer mit bunten Armbändern und klobigen Smartwatches nichts anfangen kann, sollte einen Blick auf die Withings Activité werfen. Es handelt sich um eine analoge Uhr in schlichtem, elegantem Design, in die auch ein Fitnesstracker eingebaut ist. Die Edel-Variante der Schweizer Uhr mit Lederarmband und Saphirglas schlägt mit fast 400 Euro zu Buche - für schmalere Geldbeutel hat Withings nun eine erschwinglichere Variante präsentiert.

Die Variante Pop ist mit Kunststoffarmband und Mineralglasabdeckung etwas einfacher gehalten. Sie kommt in drei Farben daher und kostet 149,95 Euro. Neben der Zeitanzeige läuft in der rechten Ecke eine Prozentanzeige ab, die nachhält wie viel des selbstgesteckten Aktivitätsziels man bereits erreicht hat. Die Uhr ist über die Health-Mate-App via Bluetooth mit dem iPhone verbunden und kann Lauf- und Schwimmbewegungen erfassen. Eine Android-Variante ist laut Hersteller derzeit noch in Arbeit.

Fitbit Surge
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Die Smartwatch kommt mit einem Touchscreen und acht eingebauten Sensoren ans Handgelenk, darunter ein Herzfrequenzsensor und ein GPS-Sender, mit dem sich zum Beispiel die Laufstrecke abspeichern lässt. Durch die zahlreichen Sensoren sollen sich auch Aktivitäten wie Workouts erfassen und nach ihrer Intensität auswerten lassen. Das LCD-Touchdisplay hat eine Hintergrundbeleuchtung und soll neben der Zeitanzeige eine einfache Navigation durch die Daten, Apps uns Alarme bieten. Neben den Fitness-Funktionen kann Surge Anrufe und Textnachrichten anzeigen. Wer über sein Smartphone Musik hört, soll diese auch über die Smartwatch steuern können. Der Akku hält laut Fitbit bis zu sieben Tage.

Preis: 249,95 Euro. Ab Frühjahr 2015 soll Surge zunächst in Schwarz verfügbar sein, angekündigt sind zudem die Farben Blau und Orangerot.

LG G Watch R
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LG wird auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin die G Watch R vorstellen, eine runde Smartwatch. Die Uhr erinnert optisch an die von Motorola vorgestellte intelligente Uhr Moto 360. Das Zifferblatt ist komplett mit einem Display hinterlegt, im Innern sorgen ein 1,2-Gigahertz-Prozessor, 4 Gigabyte interner Speicher, Kompass und Herzfrequenzsensor für die intelligente Grundlage. Die Uhr ist außerdem staub- und spritzwassergeschützt.

Preis: 299 Euro

Samsung Gear S
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Samsung erweitert seine intelligenten Armbanduhren um eine Anbindung an das Handynetz. Die Gear S-Uhr basiert auf dem hauseigenen Betriebssystem Tizen und kommt ohne Kopplung mit einem Smartphone aus. Über den Mobilfunkchip können Kalender und Benachrichtigungen auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. Zudem können Sie mit der Uhr telefonieren. Die Gear S soll im Oktober offiziell auf den Markt kommen, ein Preis ist noch nicht bekannt.

„TechCrunch“ zufolge geht es bei dem Deal nur um einen Betrag von 35 bis 40 Millionen Dollar. Die „Financial Times“ schrieb, Gründer und Chef Eric Migicovsky habe eigentlich einen Preis von 200 Millionen Dollar angestrebt, die Summe sei nun aber drastisch niedriger. Pebble hatte den zeitlichen Vorsprung nicht in Marktanteile umwandeln können. Apple wurde mit seiner im April 2015 gestarteten Computer-Uhr aus dem Stand zum Marktführer und hält diese Position mit klarem Abstand, auch wenn die Verkäufe in diesem Jahr deutlich zurückgingen.

Ziemlich teuer für einen Schulterblick
Radfahren wie ein Cyborg
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Varia Vision Display im Einsatz: das smarte Gadget des Schweizer Herstellers Garmin will dabei helfen, wichtige Trainingsdaten zu fokussieren, rechtzeitig Gefahren zu erkennen und Autos im Auge zu behalten, die sich von hinten nähern. In die Pedale treten wie ein Cyborg - wir haben den Selbstversuch gewagt.

Was Sie dafür brauchen
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Nutzen lässt sich das Gadget allerdings nur, wenn es mit einem kompatiblem Gerät wie beispielsweise dem GPS-Fahrradcomputer Garmin Edge 1000 (549 Euro), dem Varia Radar (299 Euro) oder einer GPS-Smartwatch von Garmin (im Test mit der Fenix 3 HR) gekoppelt ist, das dann die entsprechenden Informationen an das Varia-Display überträgt (d.h. das Gerät ist leider keine Stand-allone-Lösung).

Das steckt drin...
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...in der Verpackung: viele kleine Gummis in etlichen Größen und Halterungen, um das 28 Gramm leichte Gerät am Brillenbügel zu befestigen sowie das Varia Vision (Abmessungen: 60x19,7x19,8mm) mit Touch-Bedienfeld und einer 428x240-Pixel-Anzeige, die über einen integrierten Umgebungslichtsensor für eine gute Lesbarkeit verfügt.

Sieht nicht so sportlich aus
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Montiert werden kann das Gadget übrigens beidseitig an der Sonnenbrille - richtig sportlich wirkt es aber nur an einer ordentlichen Fahrradbrille. Bewahren Sie sich Ihre Ray Ban also lieber für den Strandspaziergang in Saint-Tropez auf.

Schon besser!
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Das Anbringen funktioniert ganz einfach. Zuerst mit zwei Gummis die Halterung am Brillenbügel befestigen...(bisschen fummelig, aber kein Drama)

Ups!
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...und dann das Varia Vision einfach reindrehen. Allerdings, so leicht sind 28 Gramm dann auch wieder nicht, hält das Display nicht gut an dünnen und filigranen Brillenbügeln. Es verdreht sich immer wieder und findet keinen Halt. Besser ist da schon unsere Test-Brille Nummer 3 (nur gut, dass wir Sportler so verrückt sind, und alles in tausendfacher Ausführung haben)...

Perfekter Halt
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...das sitzt, passt, wackelt nicht und hat keine Luft. Bevor es allerdings aufs Bike und raus auf die Straße gehen kann, muss das Gadget noch kurz aktiviert, aktualisiert und aufgeladen werden.

Fitbit hatte zuletzt eigene Probleme, die auch mit der Konkurrenz von Computer-Uhren wie die Apple Watch zu tun haben. Das Unternehmen enttäuschte die Analysten mit der Prognose für das laufende Weihnachtsgeschäft. Fitbit ist der Marktführer bei Fitness-Armbändern, die zum Beispiel Schritte und verbrauchte Kalorien zählen. Aus dem Smartwatch-Markt hielt sich die Firma bisher heraus und setzte stattdessen auf eine Sport-Uhr mit weniger Funktionen.

  • dpa
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