Software AG SAP-Rivale glänzt mit Gewinn und Umsatz-Anstieg

Das Cloud-Geschäft hat Software AG zum Jahresanfang gute Zahlen beschert. Die im TecDax notierte Firma steigerte Gewinn und Umsatz. Der Vorstand rechnet mit einer weiteren Verbesserung der operativen Rendite.
Update: 13.04.2016 - 13:35 Uhr
Das Darmstädter Unternehmen ist mit guten Zahlen in das laufende Jahr gegangen. Quelle: dpa
Software AG

Das Darmstädter Unternehmen ist mit guten Zahlen in das laufende Jahr gegangen.

(Foto: dpa)

BerlinDie Software AG ist mit einem unerwartet starken Lizenz-Geschäft für Unternehmenssoftware ins neue Jahr gestartet. „Der Anstieg bei unseren Lizenzen reflektiert unsere loyale Kundenbasis“, sagte Konzernchef Karl-Heinz Streibich am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit Analysten. „Wir stehen fest zu unserer Prognose für 2016.“

Mit einem Anstieg des operativen Gewinns (Ebita) um fast ein Viertel auf 59 Millionen Euro und einem Umsatzplus von neun Prozent auf 206 Millionen Euro übertraf der Darmstädter SAP-Rivale die Erwartungen der Analysten. Zudem lohnten sich die Geschäfte für den Konzern mehr: Die operative Umsatzmarge stieg auf 29 von 25 Prozent im Vorjahr. Die im TecDax gelisteten Aktien sprangen in der Spitze um mehr als neun Prozent auf den höchsten Stand seit fast fünf Jahren.

Die Konzernumsätze mit Software-Lizenzen stiegen im ersten Quartal um gut 30 Prozent auf 59 Millionen Euro, der Wartungsumsatz stagnierte dagegen nahezu bei 99 Millionen Euro. Vor allem das Wachstum der Sparte Datenbanken (A&N) überraschte. Grund für das Plus von 20 Prozent im ersten Quartal seien vor allem vorzeitige Vertragsabschlüsse, erklärte die Software AG, die für den Bereich im Gesamtjahr einen Umsatzrückgang von bis zu acht Prozent erwartet.

Das sind die zehn größten Datenschutzsünden
Digitale Sünder
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Jemand anderem die EC-Karten-Pin verraten, immer das selbe, einfallslose Passwort verwenden, das umstrittene Teilen von Kinderfotos über Facebook: Eine Forsa-Umfrage hat ermittelt, wie häufig welche Fahrlässigkeiten beim Datenschutz vorkommen. Dabei geben 27 Prozent an, ganz ohne Sünde zu sein. Die größte Gruppe stellen hier mit 43 Prozent die über 60-Jährigen – mit sinkendem Alter nimmt die Prozentzahl der Sündenlosen ab. Bei den 45- bis 59-Jährigen sind es noch 28 Prozent, dann folgen die 30- bis 44-Jährigen (18 Prozent) und von den 18- bis 29-Jährigen sind nur zehn Prozent ohne Sünde. Die Frauen (30 Prozent) stehen besser da als die Männer (24 Prozent). Doch wo wird am meisten gesündigt?

Quelle: Forsa-Studie „Die größten Sünden 2015 – Teil 5: Datensicherheit“ im Auftrag der Gothaer

Platz 10: Auf Spam-Mail antworten
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Aus Versehen auf die Mail von zwielichtigen Absendern, die auf krumme Geschäfte hoffen, geantwortet – das ist doch jedem schon einmal passiert, oder? Ein Prozent der Befragten haben auf eine Spam-Mail geantwortet – vor allem machen das Männer im Alter von 45 bis 59 Jahren oder über 60 Jahre.

Platz 9: Einen Flug auf einem unbekannten Portal buchen
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Die Seite sieht aus wie mit Paint gemalt und liest sich wie frisch von Google übersetzt, aber dafür kostet der Flug nach New York und zurück auf auch nur 200 Euro. Gut, vielleicht ein leicht überzogenes Beispiel. Dennoch: Drei Prozent der Befragten haben sich schon einmal durch günstige Preise dazu hinreißen lassen, einen Flug auf einem unbekannten Portal zu buchen. Vor allem bei den Unter-30-Jährigen sind derartige Seiten beliebt (acht Prozent).

Platz 8: E-Mail-Anhang von Unbekannten öffnen
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Vertrauen Sie keinen E-Mail-Anhängen von unbekannten Absendern. Denn öffnen Sie auch nur einen falschen Anhang, kann ihr Computer schon infiziert sein. Insgesamt fünf Prozent haben bereits diesen Fehler gemacht. „Dateianhang nicht öffnen“ lautet hier die Devise.

Platz 7: Anderen Personen die Pin verraten
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Auffällig ist, dass vor allem junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren besonders fahrlässig mit Daten umgehen. Den Pin-Code, für das Smartphone zum Beispiel, verraten 13 Prozent anderen Menschen (gesamt: sechs Prozent).

Platz 6: Virenscanner abbrechen
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Wenn man keine Anti-Virus-Software verwendet oder diese nicht regelmäßig aktualisiert, ist das System ungeschützt vor Hackern. Auch weil es oft zu schnell gehen soll: Zwölf Prozent der Jüngeren (18 bis 29 Jahre) haben schon einmal den Virenscan abgebrochen, weil er zum Beispiel ihren Computer verlangsamte (gesamt: sieben Prozent).

Platz 5: Kinderbilder in sozialen Netzwerken teilen
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Wenn Eltern unbekümmert Bilder ihrer Kinder in sozialen Netzwerken posten, kann das gefährlich werden. Zehn Prozent der Befragten scheinen sich dieser Gefahr nicht bewusst zu sein.

Einen Wermutstropfen in den Quartalszahlen fanden Analysten bei der Hoffnungssparte Digital Business Platform (DBP), dem Geschäft mit Integrationssoftware für Unternehmen. Hier legten die Umsätze um sechs Prozent zu. Im Gesamtjahr soll der Bereich zwischen fünf und zehn Prozent wachsen.

„Die Entwicklung war deutlich besser als erwartet“, fasste DZ Bank-Analyst Harald Schnitzer das erste Quartal zusammen. Vor diesem Hintergrund erschienen die bekräftigten Gesamtjahresziele konservativ. In diesem Jahr rechnet der Vorstand mit einer Verbesserung der operativen Rendite auf 30 bis 31 Prozent.

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