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Software und Cybersecurity Cisco überrascht erneut mit glänzenden Quartalszahlen – Sorge um Strafzölle

Stärkung von Software und Cybersecurity bescheren Cisco beste Zahlen. Strafzölle auf Router, die in China hergestellt werden, sorgen für Dämpfer.
16.08.2018 - 03:07 Uhr Kommentieren
Cisco überrascht mit besten Quartalszahlen – Sorge um Strafzölle Quelle: Reuters
Cisco Systems im kalifornischen San Jose

Die Quartalszahlen sind bestens - nur der Handelskrieg mit China macht Sorgen

(Foto: Reuters)

New York Das Software-Geschäft läuft bestens für Cisco Systems: Der Netzwerkausrüster vermeldet positive Zahlen. Die Erlöse erhöhten sich im vierten Geschäftsquartal um knapp sechs Prozent auf 12,84 Milliarden Dollar, wie Cisco am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte. Auch die Ausweitung des Geschäfts auf Bereiche wie Cybersicherheit zahlten sich aus.

Experten waren zuletzt im Schnitt nur von 3,7 Prozent ausgegangen. Die Anleger zeigten sich zufrieden: Nachbörslich legten die Aktien um mehr als drei Prozent zu. In den vergangenen beiden Jahren war es nicht so gut gelaufen: Wegen der gesunkenen Nachfrage nach Geräten für den Internet- und Datenverkehr hatte Cisco an Gewinn und Umsatz eingebüßt.

„Ich bin pragmatisch genug, zu wissen, dass es eine Kombination von beiden ist: Der Erfolg des Unternehmens und die gesamtwirtschaftliche Lage“, sagte Ciscos Chef Chuck Robbins im kalifornischen San Jose laut „Wall Street Journal“. Das Unternehmen hatte auch von der Steuerreform von US-Präsident Donald Trump profitiert.

Einen Dämpfer gab es jedoch: Robbins zeigte sich besorgt wegen des wachsenden Handelsstreits mit China. Die Trump-Regierung hatte neue Straffzölle angekündigt – damit sollen chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar belegt werden. Ins Visier geraten damit auch Switches und Router – die Cisco in China herstellen lässt und in die USA importiert.

„Wir stecken in Washington mit der Regierung in angeregten Diskussionen, um noch zu einem positiven Ergebnis zu kommen“, erklärte Robbins. Er gab nicht bekannt, welche Auswirkungen die möglichen Strafzölle auf die Ergebnisse des Unternehmens haben wird.

Cisco stellt vor allem Router und sogenannte Switches für den Internet- und Datenverkehr her. Die Technik steckt etwa in vielen Firmen-Netzwerken. Zuletzt hatte der Konzern aber auch verstärkt das Service- und Sicherheitsgeschäft im Blick.

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