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Softwarekonzern bleibt eigenständig SAP ist kein Übernahmekandidat

SAP fährt eine offensive Übernahmestrategie: Der Softwarekonzern will diesen Kurs beibehalten und auf lange Sicht eigenständig bleiben. Dass die Firma selbst Übernahmekandidat werden könnte, schließen Verantwortliche aus.
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„Der beste Weg, um als Firma unabhängig zu bleiben, ist zu wachsen“, sagte Vorstandschef Bill McDermott Quelle: dpa

„Der beste Weg, um als Firma unabhängig zu bleiben, ist zu wachsen“, sagte Vorstandschef Bill McDermott

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Softwarekonzern SAP will auch auf lange Sicht eigenständig bleiben und sieht sich nicht als Übernahmekandidaten. „Der beste Weg, um als Firma unabhängig zu bleiben, ist zu wachsen und eine gute Marktkapitalisierung zu haben. Und wir haben eine sehr üppige Marktkapitalisierung“, sagte Vorstandschef Bill McDermott der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“ laut Vorabbericht.

Der Walldorfer Hersteller von Software zur Steuerung von Firmenprozessen ist an der Börse 70 Milliarden Euro wert und damit das fünftschwerste Unternehmen im deutschen Leitindex Dax. Erst vor wenigen Tagen hatte SAP mit der 6,2 Milliarden Euro schweren Übernahme von Concur Technologies den größten Zukauf seiner Firmengeschichte unter Dach und Fach gebracht. „Ich glaube, während wir mehr Marktanteile gewinnen und unsere Strategie sowie Fortschritte besser verstanden werden, wird sich der Börsenwert auch schneller erhöhen“, sagte McDermott.

Der SAP-Chef schließt weitere Aktienrückkäufe grundsätzlich nicht aus, will aber das Kapital bevorzugt für die Expansion verwenden. „Wenn Sie die Chance haben, eine Firma wie Concur zu kaufen, und SAP gleichzeitig schon eine sehr gute Dividende zahlt, dann ist es doch besser, unser Geld für solch eine Übernahme zu verwenden“, sagte McDermott. „Das bedeutet für die Zukunft keineswegs, dass wir Aktienrückkäufe nicht mehr in Erwägung ziehen würden.“ Allerdings sei er daran interessiert, die Firma organisch auszubauen.

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