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Softwarekonzern SAP-Chef McDermott plant derzeit keine großen Übernahmen

Vor kurzem hatte SAP für acht Milliarden Dollar den US-Spezialisten Qualtrics übernommen. Nun plant der Softwarekonzern keine weiteren Zukäufe.
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„Wir werden keine großen Akquisitionen tätigen, bis wir die Schulden durch Qualtrics getilgt haben“, kündigte Firmenchef Bill McDermott an. Quelle: AFP
Bill McDermott

„Wir werden keine großen Akquisitionen tätigen, bis wir die Schulden durch Qualtrics getilgt haben“, kündigte Firmenchef Bill McDermott an.

(Foto: AFP)

BerlinEuropas größter Softwarekonzern SAP plant nach der acht Milliarden Dollar schweren Übernahme des US-Spezialisten Qualtrics zunächst keine weiteren Zukäufe. „Wir werden keine großen Akquisitionen tätigen, bis wir die Schulden durch Qualtrics getilgt haben“, kündigte Firmenchef Bill McDermott am Donnerstag auf dem Kapitalmarkttag des Dax-Konzerns in New York an. Er leitet nun seit zehn Jahren das Walldorfer Unternehmen.

Die Übernahme der Software-Plattform, mit der Organisationen Feedback und Daten von Kunden und Mitarbeitern einsammeln können, war der zweitgrößte Zukauf in der Konzerngeschichte nach dem Erwerb des Reisemanagement-Anbieters Concur vor vier Jahren für 8,3 Milliarden Dollar.

Finanzchef Luka Mucic bestätigte, SAP werde „von jetzt an“ die operative Umsatzrendite ausbauen. Dies werde vor allem dadurch eine höhere Ertragskraft im Cloud-Geschäft gelingen, sagte Mucic, ohne konkrete Vorgaben zu machen. Traditionell steht diese Kennziffer bei Investoren und Anlegern stark im Fokus.

SAP hatte in der Vergangenheit viel in Übernahmen, die Entwicklung neuer Software und Neueinstellungen investiert, um die Transformation zu einem Cloud-Anbieter zu stemmen. Dies drückte lange Zeit die operative Marge, die im vergangenen Jahr bei 28,8 Prozent lag. Vor rund einem Jahr hatte Mucic das Ziel ausgegeben, diese werde 2020 etwa 30,7 Prozent betragen.

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  • rtr
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