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Softwarekonzern Temenos Aktivist steigt bei Fidessa-Übernahme ein

Der Schweizer Software-Anbieter Temenos kommt mit seinen Plänen zur Übernahme des Konkurrenten Fidessa voran. Zeitgleich steigt ein Investor ein.
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Nach Analysten der Zürcher Kantonalbank könnte Temenos eine 400 bis 450 Millionen Dollar schwere Kapitalerhöhung planen. Quelle: Reuters
Kapitalerhöhungen

Nach Analysten der Zürcher Kantonalbank könnte Temenos eine 400 bis 450 Millionen Dollar schwere Kapitalerhöhung planen.

(Foto: Reuters)

Zürich Der Schweizer Bankensoftware-Anbieter Temenos kommt bei der 1,4 Milliarden Pfund schweren Übernahme des britischen Mitbewerbers Fidessa voran. Der Verwaltungsrat von Fidessa habe den Übernahmeplänen zugestimmt, teilte die Schweizer Firma am Mittwoch. Zur Finanzierung des Deals wolle Temenos vor oder kurz nach Abschluss der Transaktion die Börse anzapfen.

Ein Volumen für die Geldspritze nannte Temenos jedoch nicht. Nach Einschätzung von Analyst Andreas Müller von der Zürcher Kantonalbank könnte Temenos eine 400 bis 450 Millionen Dollar schwere Kapitalerhöhung planen. Damit wolle das Softwarehaus seine Verschuldung reduzieren - denn zunächst plant die Firma zur Finanzierung der Übernahme einen Brückenkredit über 1,43 Milliarden Pfund.

Unterdessen ist bei Fidessa der aktivistische Investor Elliott eingestiegen. Er hat einen Anteil von knapp 4,9 Prozent an dem britischen Unternehmen aufgebaut. Elliott ist unter anderem dafür bekannt, mit seinem Engagement bei Übernahmen einen besseren Preis erzwingen zu wollen - etwa bei dem Chiphersteller NXP oder dem Zusammenschluss der Brauereien Anheuser-Busch InBev und SAB Miller.

Zu den Plänen bei Fidessa wollte sich der Investor nicht äußern. Die Fidessa-Papiere legten dennoch 4,6 Prozent zu und notierten mit 37,45 Pfund über dem Angebotspreis. Dieser setzt sich aus einer Barzahlung von 35,67 Pfund und das Recht auf eine Dividende von 79,7 Pence zusammen. Die Temenos-Aktie gab hingegen 0,6 Prozent nach.

Durch den Zusammenschluss wollen die Unternehmen Kosten sparen. Sie erwarten drei Jahre nach Abschluss des Deals Synergien von jährlich rund 60 Millionen Dollar. Die operative Rendite (Ebitda Marge) soll im neuen Konzern auf 37 von 32 Prozent steigen.

  • rtr
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