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Sparmaßnahmen WAZ-Gruppe will Kosten um ein Fünftel senken

Wegen des schwierigen Anzeigenmarktes plant die Mediengruppe massive Sparmaßnahmen. In einem internen Schreiben werden Führungskräfte dazu aufgefordert, Einsparmöglichkeiten in ihrem Bereich ausfindig zu machen.
19.09.2012 - 16:18 Uhr Kommentieren
Die WAZ-Gruppe steht vor massiven Sparmaßnahmen. Quelle: ap

Die WAZ-Gruppe steht vor massiven Sparmaßnahmen.

(Foto: ap)

Düsseldorf Die WAZ-Gruppe reagiert auf den schwachen Anzeigenmarkt mit einer Verschärfung ihres Sparkurses. Demnach sollen die Kosten in den nächsten zwei Jahren im In und Ausland um ein Fünftel gedrückt werden. „In einem offenen und transparenten Prozessen führen wir Gespräche, die Kosten bis zum Jahr 2014 um 20 Prozent abzusenken“, sagte WAZ-Geschäftsführer Christian Nienhaus dem Handelsblatt (Donnerstagsausgabe). Die über 40 Führungskräfte seien von der dreiköpfigen Geschäftsführung gebeten worden, Einsparmöglichkeiten zu identifizieren. Im Oktober werde es eine entsprechende Führungskräftekonferenz gegen.

Intern wurde bei der WAZ-Gruppe ein Schreiben an eine kleine Gruppe von Führungskräften verschickt, das dazu motivieren soll, im jeweils eigenen Bereich die Einsparmöglichkeiten ausfindig zu machen. Der Sparkurs kommt unterdessen nicht überraschend. Denn der Anzeigenmarkt für Tageszeitungen ist derzeit in einer schwierigen Verfassung. Laut Nienhaus ist vor allem der nationale Anzeigenmarkt durch die Abwanderung großer Handelsketten wie Aldi rückläufig. Hingegen sei der regionale Anzeigenmarkt weitgehend stabil. Ziel es sei für Markenartikler künftig attraktiver zu sein. Vor allem Besserverdienende und gute Ausgebildete würden Zeitung lesen. „Wir sind daher interessanter für BMW statt für Aldi“, sagte Nienhaus.

Die WAZ-Gruppe erwartet dieses Jahr nach Angaben von Unternehmensinsidern einen Umsatz von über eine Milliarde und eine weiter zweistellige Umsatzrendite. Die WAZ-Gruppe mit 40 Zeitungen und mehr als 100 Zeitschriften erwirtschaftete 2011 mit 15 000 Mitarbeitern Erlöse von rund 1,1 Milliarden Euro. Zuletzt trennt sich der Essener Konzern von seinem albanischen Fernsehsender und vom Zeitungsgeschäft in Mazedonien.

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