Starke Konkurrenz Navi-Hersteller Tom-Tom macht weniger Umsatz

Tom-Tom hat seine Umsatzprognose nach einem Gewinneinbruch nach unten korrigiert. Der Hersteller von Navigationsgeräten sieht die Gründe in der Automobil-Flaute. Auch kostenlose Angebote der Konkurrenz bereiten Probleme.
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TomToms Gewinn sank im Sommer um 23 Prozent auf 22 Mio. Euro. Quelle: Reuters

TomToms Gewinn sank im Sommer um 23 Prozent auf 22 Mio. Euro.

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AmsterdamDer niederländische Anbieter von Navigationsgeräten Tom-Tom hat seine Umsatzprognose für dieses Jahr gekürzt. Die wirtschaftliche Lage in Europa schlage sich deutlich in der Automobilindustrie nieder, begründete TomTom am Dienstag den Schritt.

Die Firma, deren Geräte unter anderem von Autofahrern benutzt werden, kämpft seit längerem mit einer sinkenden Nachfrage wegen der starken Konkurrenz durch zum Teil kostenlose Navigationssoftware auf Smartphones oder Kartendienste von Google und Nokia.

Im abgelaufenen dritten Quartal sank der Gewinn um 23 Prozent auf 22 Millionen Euro, der Umsatz um 19 Prozent auf 274 Millionen Euro, wie Tom-Tom weiter mitteilte. Experten hatten indes noch mit deutlicheren Rückgängen gerechnet. Im Gesamtjahr rechnet die Firma nun mit einem Umsatz von 1,05 Milliarden Euro statt wie bislang von 1,10 Milliarden Euro.

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