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Steuerermittlungen in Irland Apple drohen milliardenschwere Nachzahlungen

Apple zahlt dank rechtlicher Lücken in Europa kaum Steuern. Doch nun könnte es dem Konzern an den Kragen gehen. In Irland laufen derzeit Steuerermittlungen. Apple warnt bereits vor möglichen Milliardenzahlungen.
30.04.2015 - 11:51 Uhr 1 Kommentar
Bei Apple landen die Steuern in den eigenen Taschen. Damit könnte es bald vorbei sein. Quelle: dpa
Apple

Bei Apple landen die Steuern in den eigenen Taschen. Damit könnte es bald vorbei sein.

(Foto: dpa)

Cupertino Apple hat seine Anleger erstmals gewarnt, dass die EU-Untersuchung des irischen Steuersystems zu einer milliardenschweren Belastung für das Unternehmen führen könne. Die EU-Kommission könne Irland auffordern, Steuernachzahlungen für bis zu zehn Jahre einzufordern, schrieb der iPhone-Konzern in seinem ausführlichen Bericht zum vergangenen Quartal. Apple sei derzeit nicht in der Lage, einen möglichen Betrag zu schätzen. In vorherigen Berichten hatte Apple nur auf die laufende Prüfung und mögliche Belastungen hingewiesen.

Die „Financial Times“, die die veränderte Formulierung als erste aufspürte, verwies darauf, dass nach US-Bestimmungen üblicherweise als erheblich („material“) Kosten von mehr als fünf Prozent des durchschnittlichen Vorsteuergewinns der vergangenen drei Jahre bezeichnet würden. Im Fall von Apple gehe nach dieser Faustregel um mindestens 2,5 Milliarden Dollar, schlussfolgerte die Zeitung.

Absatz von Apple iPhones weltweit

vom 3. Geschäftsquartal 2007 bis zum 1. Geschäftsquartal 2015,
in Millionen Stück

( mit der Maus über die Grafik fahren)


Die EU-Kommission wirft Irland vor, mit Steuervergünstigungen für Unternehmen illegale Beihilfen gewährt und so den Standort-Wettbewerb mit anderen Ländern verzerrt zu haben. Die irische Regierung weist die Vorwürfe zurück. Apple betont, man habe sich stets an die Gesetze gehalten und wende keine Steuertricks an. Die Steuerrate des Konzerns liegt insgesamt bei rund 27 Prozent und ist damit vergleichbar mit der anderer international agierender Unternehmen.

Apple sitzt auf einem Geldberg von 193,5 Milliarden Dollar. Davon lagert mit 171 Milliarden Dollar der Großteil außerhalb der USA.

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    1 Kommentar zu "Steuerermittlungen in Irland: Apple drohen milliardenschwere Nachzahlungen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ein Vorschlag zum casual Thursday:
      Apple kauft Griechenland und bietet künftig iGreece für i+myselfies an.
      Wäre zu überlegen, ob das aus der Portokasse zu bezahlen wäre?
      Why not?

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