Steve Mollenkopf Weg vom Smartphone, hin zum vernetzten Auto

Qualcomm-Chef Steve Mollenkopf hat enorm vom Smartphone-Hype profitiert, jetzt braucht der Konzern dringend ein neues Standbein. Sein Plan, den Chipspezialisten NXP zu kaufen, kommt bei den Aktionären gut an.
„Ähnlich wie im Militär braucht man eine große Armee, um die Bodentruppen zu bekämpfen, und U-Boote und Schiffe, um neue Märkte ins Auge zu fassen. Genau das mache ich derzeit mit der Firma.” Quelle: dpa
Steve Mollenkopf

„Ähnlich wie im Militär braucht man eine große Armee, um die Bodentruppen zu bekämpfen, und U-Boote und Schiffe, um neue Märkte ins Auge zu fassen. Genau das mache ich derzeit mit der Firma.”

(Foto: dpa)

San FranciscoRein äußerlich hält sich der Mann bedeckt, schlichter Anzug, mal in Grau, mal in Blau, dazu Krawatte und Hornbrille. Auch bei Twitter setzte Steve Mollenkopf, Chef des Chipspezialisten Qualcomm aus San Diego, Kalifornien, in den vergangenen zweieinhalb Jahren eher schlichte Tweets ab.

Doch wenn es ums Geschäft geht, greift der 47-Jährige gern zu martialischen Vergleichen. „Ähnlich wie im Militär braucht man eine große Armee, um die Bodentruppen zu bekämpfen, und U-Boote und Schiffe, um neue Märkte ins Auge zu fassen”, erklärte Mollenkopf dem Magazin „Forbes” Anfang dieses Jahres. „Genau das mache ich derzeit mit der Firma.”

30-Milliarden-Dollar-Deal

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