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Stilllegung Huawei und Xiaomi machen Samsung zu schaffen – Produktionsstopp in chinesischem Werk möglich

Samsungs Marktanteile in China sinken rapide, weil Huawei und Xiaomi immer beliebter werden. Nun denkt der Konzern über die Stilllegung eines chinesischen Werks nach.
13.08.2018 - 11:33 Uhr 1 Kommentar
China: Huawei und Xiaomi machen Samsung zu schaffen Quelle: AP
Samsung

Der Anteil an verkauften Samsung-Smartphone ist durch den Erfolg heimischer Anbieter geschrumpft.

(Foto: AP)

Seoul Smartphone-Marktführer Samsung Electronics prüft einem Medienbericht zufolge die vorübergehende Stilllegung einer seiner Handy-Fabriken in China. Dies hänge mit dem Absatzeinbruch und gestiegenen Arbeitskosten zusammen, meldete die „Electronic Times“ am Montag.

Es handele sich um das Werk in Tianjin im Norden des Landes. Samsung Electronics teilte Reuters mit, es sei noch nichts entschieden. Noch vor fünf Jahren kam jedes fünfte in China verkaufte Smartphone von Samsung. Der Anteil ist durch den Erfolg heimischer Anbieter wie Huawei und Xiaomi inzwischen auf unter ein Prozent geschrumpft.

Samsung kämpft damit, dass immer mehr Menschen auf der Welt längst ein Alleskönner-Handy besitzen und dieses nur ab und zu durch eine neuere Version ersetzen. Im abgelaufenen Quartal brach der Betriebsgewinn im umkämpften Smartphone-Geschäft um 34 Prozent auf umgerechnet 2,06 Milliarden Euro ein. Zuletzt haben die Südkoreaner ihre Geräte vor allem in Vietnam und Indien produziert. Der „Electronic Times“ zufolge werden in Tianjin rund 36 Millionen Smartphones pro Jahr hergestellt.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Stilllegung: Huawei und Xiaomi machen Samsung zu schaffen – Produktionsstopp in chinesischem Werk möglich"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Voraussehbar, dass deutschen Firmen, den Autobauern zuerst, das gleiche Schicksal der Koreaner widerfährt. Chinesische Firmen produzieren mit geklauter Technologie aus den Industrie Staaten billiger und werden ausserdem vom chinesischen Staat gefördert.
    Das Problem ist, dass Manager immer nur kurzfristig auf die eigenen Profite und auf die der Shareholder schielen und langfristige Strategien selten sind. Natürlich wissen die Manager, dass China ein Schurkenstaat mit Dauerlächeln ist. Den Kuka Verantwortlichen war es trotzdem egal, wer das Sagen der Firma in Deutschland hat.

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