Streaming-Dienst Apple prüft Erweiterung des Musikgeschäfts

Streaming ist der neueste Trend im Musikgeschäft. Nach Insider-Informationen möchte nun auch Apple einen solchen Dienst anbieten. Der Konzern könnte so zu einem Konkurrenten für Spotify, Pandora und Co. werden.
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In Branchenkreisen wird seit längerem darüber gesprochen, dass Apple sein iTunes-Angebot mit einem Musik-Streaming-Dienst ergänzen will. Quelle: Reuters

In Branchenkreisen wird seit längerem darüber gesprochen, dass Apple sein iTunes-Angebot mit einem Musik-Streaming-Dienst ergänzen will.

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San Francisco/Los AngelesApple prüft eine Zusammenarbeit mit dem von US-Hip-Hop-Musiker Dr Dre und Musikproduzent Jimmy Iovine gegründeten Kopfhörerhersteller Beats Electronics. Es gehe dabei um den von Beats geplanten Musik-Streaming-Dienst Daisy, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Apple-Chef Tim Cook sei deswegen kürzlich mit Eminem-Entdecker Iovine in Los Angeles zusammengekommen. An dem Treffen habe auch Apples Internet-Chef Eddy Cue teilgenommen, der für den marktbeherrschenden Musik-Onlineladen iTunes zuständig ist. Apple und Beats wollten dazu keine Stellungnahme abgeben.

In Branchenkreisen wird seit längerem darüber gesprochen, dass Apple sein iTunes-Angebot mit einem Musik-Streaming-Dienst ergänzen will. iTunes bietet eine Vielzahl von Musiktiteln zum Kauf an. Die Firma Beats, die sich mit Qualitäts-Lautsprechern einen Namen machte, hat bisher eine Partnerschaft mit Apple-Rivale HTC.

Erst am Dienstag hatte Beats mitgeteilt, für Daisy eine Finanzierung in Höhe von 60 Millionen Dollar sichergestellt zu haben. Das Geld kommt unter anderem von Warner-Music-Eigner Len Blavatnik und dem australischen Financier James Packer. Daisy soll Ende des Jahres an den Start gehen.

Die Musikindustrie kämpft seit Jahren mit sinkenden Einnahmen aus dem Verkauf von CDs. Angesichts des Booms bei Smartphones und Tablet erwärmen sich viele Unternehmen dafür, mit den Gebühren für Musik-Streaming-Dienste Geld zu verdienen. Dabei kauft der Hörer die Musik nicht, kann sie jedoch online immer wieder abrufen. Es gibt Gerüchte, dass auch Google und Amazon in diesem Bereich Fuß fassen wollen. Bekannte Anbieter bisher sind Spotify und Pandora.

  • rtr
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