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Streamingdienst Netflix hat wegen „unmoralischer Szenen“ Ärger in Jordanien

Jordanien kritisieren die Serie „Dschinn“, die erste arabische Produktion des Streamingdienstes. Der oberste Staatsanwalt fordert gar einen Stopp.
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Die Serie „Dschinn“ war am Donnerstag bei Netflix veröffentlicht worden. Quelle: dpa
Netflix

Die Serie „Dschinn“ war am Donnerstag bei Netflix veröffentlicht worden.

(Foto: dpa)

AmmanMit seiner ersten arabischen Eigenproduktion hat der Streamingdienst Netflix gleich Unmut in Jordanien ausgelöst. Der oberste Staatsanwalt des Landes forderte die Abteilung für Internetkriminalität auf, die Ausstrahlung der Serie „Dschinn“ wegen „unmoralischer Szenen“ zu stoppen, wie die Nachrichtenseite Hala Achbar berichtete. Im Internet machten zahlreiche Nutzer ihrem Unmut Luft: die Serie sei obszön und könnte negative Auswirkungen auf die Jugendlichen haben.

Die Thriller-Serie „Dschinn“ war am Donnerstag bei Netflix veröffentlicht worden und handelt von mehreren Schülern, die sich nach einem Besuch in der archäologischen Stätte Petra mit Geistern (arabisch: Dschinn) herumzuschlagen haben. Einige Nutzer im Netz störten sich zum Beispiel daran, dass in der Serie exzessiv Alkohol getrunken oder geküsst wird.

Jordaniens Medienkommission teilte mit, dass sie lediglich Kontrolle über Ausstrahlungen habe, die über Fernsehgeräte oder in Kinos in Jordanien gezeigt würden. Netflix bedauerte am Freitag die Reaktionen auf Twitter, teilte aber auch mit, Beleidigungen gegen die Schauspieler nicht zu tolerieren.

Mehr: Streaming-Anbieter wie Apple, Netflix und Amazon bringen die klassische TV-Branche in Bedrängnis. Sie gerät immer stärker unter Legitimationsdruck.

  • dpa
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