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Studie zu Amazon Amazon als Vermögensverwalter? Die Voraussetzungen wären erfüllt

Das Analysehaus Bernstein sieht den Tech-Konzern breit genug aufgestellt, um ins Asset Management einzusteigen. Noch handelt es sich um Spekulationen.
25.07.2018 - 13:05 Uhr Kommentieren
Amazon als Vermögensverwalter? – Voraussetzungen wären erfüllt Quelle: Reuters
Amazon

Amazon ist schon längst kein reiner Online-Händler mehr.

(Foto: Reuters)

New York Amazon ist nach Meinung von Experten gut aufgestellt, um den Schritt in die Welt der Vermögensverwaltung zu wagen. Der Online-Händler – und zunehmend auch Technologiekonzern – aus Seattle könnte dabei auf seinen breiten Kundenstamm als größten Vorteil setzen. Das zumindest meint ein Team um Inigo Fraser-Jenkins vom Wall-Street-Analysehaus Bernstein, das am Dienstag zu dem Gedankenspiel einen Report veröffentlichte.

Die mögliche Branchenrolle Amazons beschreiben die Analysten eher als einen „unabhängigen Vertreiber von Fonds“ und nicht als „superaktiven Manager“. Sie wiesen darauf hin, dass dies nur Spekulationen seien, da es derzeit keine Anzeichen dafür gebe, dass Amazon Asset Management anstrebt. Das Unternehmen hat auf eine Anfrage per E-Mail nicht geantwortet.

Amazon erlebt seit mehreren Quartalen eine kräftige Kurs-Rally. Allein in den vergangenen zwölf Monaten verteuerten sich die Papiere um mehr als 70 Prozent. Neben dem wachsenden Cloud-Geschäft sind es vor allem die Spekulationen, dass das Unternehmen in Branchen wie Versicherung, Hypotheken oder sogar medizinische Geräte expandieren könnte, eine der Kurstreiber.

Bereits in diesem Jahr war Amazon ein störender Faktor für Lebensmittelgeschäfte, Haussicherheit und Vertreiber verschreibungspflichtiger Medikamente. Die Chance für Fondsmanagement mit der Nachfrage nach günstigeren Finanzberatungen sei gegeben, sagte Bernstein.

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    Der potenzielle Vorstoß in den Sektor wäre gewiss nicht ohne Risiken. Bernstein glaubt, dass die regulatorischen Grenzen überwunden werden könnten. Aber das Risiko für den Ruf von Amazon, wenn Anleger Geld verlieren, wäre eine größere Herausforderung, die zu bewältigen wäre.

    • HB
    • Bloomberg
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