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(Foto: dpa)

Digitaler Job-Monitor Digitalprofis dringend gesucht: Zahl der offenen Stellen auf Rekordniveau

Noch nie sind so viele Stellen für Digitalprofis ausgeschrieben gewesen wie im vierten Quartal 2018. Besonders groß ist das Problem in Süddeutschland.
  • Holger Schmidt
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Der Bedarf an Experten für die digitale Transformation der deutschen Wirtschaft hat ein neues Rekordniveau erreicht. Im vierten Quartal 2018 waren fast 30.000 Stellen für Digitalprofis ausgeschrieben, die für den Wandel der Wirtschaft besonders wichtig sind.

Die meisten Angebote gab es für Fachleute im Online-Marketing, auch wenn der Zuwachs inzwischen seinen Zenit überschritten hat. Weiter sehr gefragt sind auch Spezialisten für das Cloud Computing, das die Grundlage für viele skalierbare digitale Geschäftsmodelle darstellt.

Das größte Wachstum erreichte wieder die Nachfrage nach Spezialisten für Künstliche Intelligenz (KI), die seit Beginn der Untersuchung Anfang 2016 um mehr als 800 Prozent zugelegt hat. Für KI mit ihren Unterformen Machine Learning und Deep Learning werden vor allem Data Scientists gesucht, die aus großen Datenmengen zum Beispiel präzise Absatzprognosen erstellen oder Ausfallzeiten von Maschinen vorhersagen können.

Für den digitalen Job-Monitor des Handelsblatts durchforstet die Berliner Index-Gruppe alle ausgeschriebenen Stellen in gedruckten Medien, Online-Stellenbörsen und 130.000 Websites nach den Profilen für 16 Digital-Berufe. Viele offene Positionen werden inzwischen in Netzwerken wie Linkedin oder Facebook veröffentlicht, um auch die Menschen zu erreichen, die gar nicht aktiv nach einer neuen Stelle suchen.

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Die meisten Ausschreibungen stammen von Unternehmen aus Baden-Württemberg und Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin. „An den Stellenausschreibungen lässt sich erkennen, wie sehr sich die digitale Transformation in einigen Regionen beschleunigt.

In Bundesländern wie Hamburg, Baden-Württemberg oder Hessen machen die Stellenanzeigen für IT-Profis inzwischen schon 10 Prozent aller offenen Stellen aus“, sagt Anselm Brinker von der Index-Gruppe. In Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg oder Sachsen-Anhalt beträgt dieser Anteil dagegen nur etwa drei Prozent.

Dr. Holger Schmidt

Dr. Holger Schmidt beschäftigt sich seit zwei Jahrzehnten mit der digitalen Ökonomie. Zunächst als Journalist, heute als Keynote-Speaker, Autor und Uni-Dozent. Die Schwerpunkte des Volkswirts liegen auf den Themen Digitale Transformation, Plattformökonomie, Künstliche Intelligenz und Arbeit 4.0.

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